DAMALS 03/2005 Karrieren hinter Klostermauern, Nonnen und Stiftsdamen im Mittelalter - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

DAMALS 03/2005

Karrieren hinter Klostermauern, Nonnen und Stiftsdamen im Mittelalter

Die Welt der mittelalterlichen Frauenklöster ist voller Überraschungen. Wer auf traurige Schicksale von hinter Klostermauern verbannten jungen Mädchen wartet, trifft statt dessen auf selbstbewußte und gebildete Frauen, auf Äbtissinnen, die im Rang von Reichsfürsten auftreten und über große Territorien herrschen. Das Mittelalter war bei weitem keine so eindeutig männlich dominierte Welt, wie es uns die populäre Geschichtsschreibung des 19. und 20. Jahrhunderts glauben machte. Und viele der Kunstwerke, die Männerhand zugeschrieben wurden, stammten wohl eher von Klosterfrauen, denen zudem auch als Auftraggeberinnen von Kunstwerken große Bedeutung zukam. Manche der Frauenklöster, die im Mittelalter entstanden, bestehen bis heute – als lebendige Zeugen einer jahrhundertealten Tradition.

Beiträge in dieser Ausgabe

Das Leben in mittelalterlichen Frauenklöstern

Beten, arbeiten, herrschen

Gerade für Frauen bedeutete ein Leben in klösterlicher Klausur nicht nur ein lebenslängliches „Weggesperrtsein“, sondern bot eine Vielzahl von Vorteilen und Karrierechancen. Und die hohe Bildung, die sie hinter Klostermauern erhielten, wäre den meisten jungen Frauen... mehr

Frauenklöster im deutschsprachigen Raum

Von der Niederlausitz bis Graubünden

Auf einer Reise zu Frauenklöstern im deutschsprachigen Raum werden die vielfältigen Facetten des Ordenslebens sichtbar. Prachtvolle Kirchen- und Klosterbauten sind die sichtbaren Zeugen einer Tradition, die bis heute lebendig geblieben ist.... mehr

Kunst in mittelalterlichen Frauenklöstern

„Kleine Königinnen“ hinter Klostermauern

Die vielfältige Bilderwelt der Stiftsdamen und Klosterfrauen ist ein zentraler Bestandteil der mittelalterlichen Kunst. Doch zeugen die Gemälde und Skulpturen auch von der Bedeutung ihrer Auftraggeber. Krone und Schleier waren im Mittelalter vielfältig miteinander ... mehr

Die Äbtissinnen Hathumod von Gandersheim und Clara von Assisi

Ihrer Zeit den Stempel aufgedrückt

Fast 400 Jahre trennen die Lebenswege der Äbtissinnen Hathumod von Gandersheim (840–874) und Clara von Assisi (1193/94–1253). Doch beide Frauen wurden durch ihr Vorbild in besonderer Weise zu Identifikationsfiguren für die von ihnen gegründete Gemeinschaft. Ihr... mehr

Anzeige

Frauen in der klösterlichen Heilkunde

Das Geheimnis der Leiden unter dem Schleier

Das Wirken Hildegards von Bingen (1098–1179) prägt bis heute unsere Vorstellung von der Bedeutung heilkundiger Klosterfrauen für die mittelalterliche Medizin. Darüber hinaus finden sich auch in zeitgenössischen Schriftquellen nur spärliche Hinweise zu diesem Thema... mehr

Herbert von Karajan wird Chefdirigent der Berliner Philharmoniker

Ekstase aus der Perfektion

Am 3. März 1955 berief der Berliner Senat Herbert von Karajan zum Chefdirigenten auf Lebenszeit des Berliner Philharmonischen Orchesters. Der von den Medien gefeierte Star der Klassik war ein Klangmagier, ein uner?bittlicher Perfektionist, der die Berliner Philharmoniker zu... mehr

Milet und die Griechenstädte in Kleinasien

Die Perle Ioniens

Eine Wiege der europäischen Kultur stand in Kleinasien: Milet. Die Stadt in der fruchtbaren Landschaft von Karien war das „Haupt Ioniens“, der griechischen Pflanzstädte an der Westküste der heutigen Türkei. Aus Milet stammte mit Thales nicht nur einer der berühmtesten ... mehr

Klostermuseum Müstair

Zeuge christlicher Blüte

Vor allem wegen der Wandmalereien aus karolingischer und spätromanischer Zeit gehört das Kloster St. Johann in Müstair zum Weltkulturerbe. Doch das malerische Ensemble des Klosters ist nicht nur deshalb einen Besuch wert. Das Klostermuseum im Plantaturm gibt Einblicke in... mehr


Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Psy|cho|thril|ler  〈[–ðrıl–] m. 3; bes. Film〉 mit psychologischen Mitteln arbeitender Thriller

Milz|kraut  〈n. 12u; Bot.〉 Angehöriges einer Gattung der Steinbrechgewächse mit goldgelben Blüten, früher gegen Krankheiten der Milz gebraucht: Chrysosplenium

La|ti|me|ria  〈f.; –, –ri|ae [–ri:]; Zool.〉 ein Fisch, einziger heute noch vorkommender Angehöriger der Ordnung Quastenflosser [nach der südafrikanischen Museumsdirektorin M. Courtenay–Latimer, ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige