DAMALS 02/2003 Otto von Bismarck - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

DAMALS 02/2003

Otto von Bismarck

„Man kann keinen Augenblick daran zweifeln, daß er ein geborener Revolutionär war. Denn man wird als Revolutionär geboren wie als Legitimist, nach der Art der geistigen Anlage, während der Zufall allein darüber entscheidet, ob die Umstände des Lebens aus dem gleichen Menschen einen Weißen oder einen Roten machen.“ Das schrieb der Publizist, Bankier und nationalliberale Politiker Ludwig Bamberger über Bismarck. Und dieser selbst meinte: „Soll Revolution sein, so wollen wir sie lieber machen als erleiden.“ Tatsächlich hat kein anderer Staatsmann des 19. Jahrhunderts (und darüber hinaus) die innere und äußere Gestalt Deutschlands so grundlegend und nachhaltig – revolutionär – verändert wie Otto von Bismarck. Der Schwerpunkt dieses Titelthemas liegt auf der Zeit von seiner Berufung zum preußischen Ministerpräsidenten 1862 bis zur Reichsgründung von 1871 – jener Zeit, in der die entscheidenden innen- und außenpolitischen Weichen der später so genannten Ära Bismarck gestellt wurden. Dabei wird auch die Außenwahrnehmung des „eisernen Kanzlers“ nicht vergessen: Wie wurde er etwa in Österreich gesehen, das er im „Bruderkrieg“ von 1866 förmlich aus Deutschland hinauswarf?

Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Ade|no|sin|tri|phos|phat  〈n. 11; unz.; Abk.: ATP; Biochem.〉 Nukleosid, aufgebaut aus Adenin, Ribose u. 3 Molekülen Phosphorsäure, eine Speicherform von Energie in der Zelle, seine Synthese ist für das Leben von entscheidender Bedeutung

Brust|wir|bel  〈Pl.; Anat.〉 die im Bereich des Brustkorbs liegenden zwölf Wirbel; Sy Rückenwirbel ... mehr

Hu|mo|ral|pa|tho|lo|gie  〈f. 19; unz.; Med.〉 Krankheitslehre der hippokratischen u. galenischen Medizin, die eine falsche Mischung der Körpersäfte als Ursache der Krankheiten ansah

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige