DAMALS 01/2006 Rätselhafte Etrusker - wissenschaft.de
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DAMALS 01/2006

Rätselhafte Etrusker

Die Etrusker waren vom 8. bis zum 4. Jahrhundert v. Chr. die wichtigste politische und kulturelle Macht in Mittelitalien und kontrollierten weite Teile des Mittelmeers. Sie schufen Kunstwerke von überwältigender Schönheit, hatten eine eigene Sprache und praktizierten eine faszinierende Religion, in der mächtige Priester das Schicksal der Menschen mitbestimmen konnten. Kunstvolle Skulpturen und farbenprächtige Wandgemälde sind Zeugen eines lebensfrohen Volkes, welches sich auch sinnlichen Genüssen hingab. Auf ihre Nachbarn übten die etruskischen Stadtstaaten einen nachhaltigen Einfluß aus. Rom ist ohne ihre Kultur nicht denkbar – doch bald gerieten die Etrusker durch dessen Aufstieg in Bedrängnis …

Beiträge in dieser Ausgabe

Die Geschichte der Etrusker

Blütezeit und Niedergang eines rätselhaften Volkes

Sie schufen die erste Hochkultur auf der italienischen Halbinsel, trieben Fernhandel und zivilisierten schließlich das frühe Rom – dem sie dann jedoch unterlagen und in dessen Gesellschaft sie aufgingen: Die Etrusker geben das Rätsel ihrer Geschichte nur langsam preis.... mehr

Die Religion der Etrusker

Familien, beim Totenmahl vereint

Anders als Griechen und Römer glaubten Etrusker, den Götterwillen nicht nur erkennen, sondern auch beeinflussen zu können. Typisch für ihre religiöse Vorstellung ist zudem die Überzeugung, daß man nach dem Tod mit den Vorfahren vereint werde.... mehr

Architektur und Kunst der Etrusker

Das Jenseits als schöpferische Quelle

Bankettszenen, Wettkämpfe und Gauklerspiele schmücken das Totenreich der Etrusker und spiegeln so die Lebensfreude dieses Volkes im Diesseits. Mit zunehmendem Einfluß der griechischen Kunst rückte der Verstorbene dann jedoch in den Mittelpunkt einer ernsten und traurigen... mehr

Das Alltagsleben der Etrusker

Lebensfroh trotz Gleichberechtigung

Die Rolle der etruskischen Frau erregte die Gemüter der Griechen und Römer. Üppige Bankettszenen und erotische Darstellungen bestärkten das Fremdbild einer sittenlosen, schwelgerischen Lebensweise. Im kulturellen Zusammenhang muß dieses Urteil allerdings korrigiert... mehr

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Wolfgang Amadeus Mozart

Das wundersame Genie

Zu seinem 250. Geburtstag am 27. Januar wird Wolfgang Amadeus Mozart weltweit gefeiert. Schon für seinen väterlichen Freund Joseph Haydn war Mozart „der größte Componist, den ich von Person und Nahmen nach kenne“.... mehr

Gaston Phoebus – Das Buch der Jagd

Bilder wie Tapisserien

Das „Buch der Jagd“ von Gaston Phoebus ist eine der schönsten Bilderhandschriften des Mittelalters, eine Naturkunde in leuchtenden Farben und liebevoll gemalten Miniaturen.... mehr


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