DAMALS 07/2005 Thurn und Taxis – der Aufstieg einer Unternehmerfamilie - wissenschaft.de
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DAMALS 07/2005

Thurn und Taxis – der Aufstieg einer Unternehmerfamilie

Was wäre unsere Regenbogenpresse in vergangenen Jahrzehnten ohne die Thurn und Taxis gewesen? Unternehmend, ungestüm und bunt verhielt sich die Familie so manches Mal in den Jahrhunderten, seit sie, von Norditalien aus die Alpen überquerend, die Post in Mitteleuropa und den Niederlanden organisierte. Ihr innovatives Unternehmertum traf mit dem Bedürfnis Kaiser Maximilians zusammen, die Nachrichtenverbindungen in seinem Reich zu verbessern. Daß die Thurn und Taxis eine große Familie waren, deren Mitglieder sich strategisch effizient an verschiedenen Orten plazieren ließen, war dabei nicht von Schaden. So wurden sie reich; das ist bekannt. Spannend aber ist es zu verfolgen, wie die Familie ihr Vermögen einsetzte, um sich politisches Ge-wicht und sogar Zugang zum Stand der Reichsfürsten zu verschaffen.

Beiträge in dieser Ausgabe

St. Emmeram in Regensburg

Vom Kloster zum Fürstenschloß

Bis heute steht Schloß St. Emmeram in Regensburg im Mittelpunkt der fürstlichen Repräsentation des Hau-ses Thurn und Taxis. Die Anlage ist das Musterbeispiel für die Umwandlung eines Klosters in eine Residenz.... mehr

Die Thurn und Taxis: vom Postmeister zum Reichsfürsten

Im Zeichen des Dachses

Die Familie der Thurn und Taxis in Regensburg gehört zum europäischen Hochadel und zu den größten Grundbesitzern Europas. Aber das war nicht immer so: Der Aufstieg wurde mühevoll erarbeitet.... mehr

Die Familie Thurn und Taxis und der Immerwährende Reichstag

Stellvertreter des Kaisers

Von 1748 bis zum Ende des Heiligen Römischen Reiches 1806 waren die Fürsten von Thurn und Taxis kaiserliche Prinzipalkommissare – und damit Stellvertreter des Herrschers beim Immerwährenden Reichstag in Regensburg. Die Thurn und Taxis übten dieses Amt mit einer... mehr

Das Fürstenhaus Thurn und Taxis im 19. und 20. Jahrhundert

Die bürgerlichen Investitionen des Hochadels

Nach 1806 lag die Welt der Thurn und Taxis in Trümmern. In der zweiten Jahrhunderthälfte sahen sie sich auf ihre Rolle als Großgrundbesitzer zurückgeworfen. Es gelang ihnen jedoch, mit dieser Herausforderung kreativ umzugehen.... mehr

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Krankheit und Tod des Kronprinzen und späteren Kaisers Friedrich III.

Ein deutsch-englischer Ärztestreit

Als Kaiser Friedrich III. am 9. März 1888 seine Regierung antrat, war er bereits ein sterbenskranker Mann. Um die Behandlung des Monarchen stritten deutsche und englische Ärzte verbissen miteinander.... mehr

Titelbeitrag Weitere Themen

Die Freigebigkeit des Pharao ist ohnegleichen

Die Pharaonen zeigten sich gerne freigebig. Doch das konnten sie nur tun, wenn sie über die nötigen Mittel verfügten. Und so erhoben sie Steuern …... mehr

Marksburg

Mittelalter am Rhein

In kaum einer anderen deutschen Landschaft gibt es so viele Burgen wie am Mittelrhein. Doch nur wenige haben ihr mittelalterliches Erscheinungsbild bewahren können. Zu ihnen gehört die Marksburg über Braubach.... mehr


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