DAMALS 05/2009 Varus contra Arminius. Roms Kampf gegen die Barbaren - wissenschaft.de
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DAMALS 05/2009

Varus contra Arminius. Roms Kampf gegen die Barbaren

Als „Hermannsschlacht“ ist die Niederlage des Varus in die deutsche Geschichtsschreibung des 19. Jahrhunderts eingegangen – und so lautet auch der Titel der historisierenden Darstellung oben. Befreit von nationaler Mythenbildung, ergibt sich ein differenzierteres Bild dieser Schlacht, über die auch nach 2000 Jahren noch trefflich gestritten werden kann. Das beginnt schon bei der Frage nach dem Ort des Geschehens, geht weiter mit der Diskussion über die Gründe, die Arminius zu seinem Seitenwechsel veranlasst haben, und reicht bis zum Verlierer der Schlacht: Quintilius Varus. Hat er den Aufstand selbst heraufbeschworen? Oder wurde er nur nachträglich zum Sündenbock gestempelt?

Beiträge in dieser Ausgabe

Quintilius Varus und die Provinz Germanien

„Gib die Legionen zurück“

Die sogenannte Schlacht im Teutoburger Wald war eine verheerende militärische Niederlage für Rom. Doch langfristige politische Folgen bekam die Niederlage erst, als Kaiser Tiberius die Wiedereroberung Germaniens im Jahr 16 abbrach und Varus postum zum Sündenbock ... mehr

Chronologie

Römer und Germanen

Vom Einfall der Kimbern und Teutonen bis zum Untergang des Weströmischen Reichs – das Aufeinandertreffen von Römern und Germanen im Überblick.... mehr

Mythos und Wahrheit: Arminius

Der Befreier Germaniens

Nur mühsam lässt sich aus den historischen Quellen eine Biographie des Arminius schreiben. Die verschiedenen Gewährsleute verfolgten stets auch eigene politische Ziele: Tacitus ebenso wie der Offizier Gaius Velleius Paterculus, der Arminius aber immerhin persönlich ... mehr

Archäologische Spurensuche

Untergang am „Oberesch“

Über Jahrhunderte hinweg wurde über den tatsächlichen Ort der „Schlacht im Teutoburger Wald“ gestritten. Die archäologischen Untersuchungen bei Kalkriese im Osnabrücker Land deuten nun jedoch mit großer Wahrscheinlichkeit auf ein Szenario, das mit dem Untergang... mehr

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Militärische Infrastruktur unter dem römischen Adler

Schwerter und Pflugscharen

Beinahe eine halbe Million Mann hatte Rom zu seinen Glanzzeiten unter Waffen. Die mussten verpflegt und ausgerüstet werden, man musste sie innerhalb des Imperiums verschieben bzw. auf Expeditionen jenseits der Grenzen schicken können. Eine Riesenherausforderung für die... mehr

Mythos und Rezeption

Ich habe ihn von Herzen lieb

Heute würde sich kaum noch jemand an die Varusschlacht und den siegreichen Cheruskerfürsten Arminius erinnern, wäre das historische Ereignis nicht zu einem Mythos und Arminius nicht zu einer der wichtigsten Leit- und Symbolfiguren der Deutschen geworden.... mehr

Essay

Kein Gang nach Canossa?

Der Frankfurter Historiker Johannes Fried vertritt eine provokante These: Die Demütigung des Königtums in Canossa habe gar nicht stattgefunden. Sein Münsteraner Kollege Gerd Althoff prüft die Quellen auf die Stichhaltigkeit dieser Aussage.... mehr

Joseph Haydn (1732-1809)

Der bescheidene Star

Zu Unrecht steht Joseph Haydn noch immer im Schatten der beiden anderen Großmeister der Wiener Klassik, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven. Ein Porträt zu seinem 200. Todestag.... mehr

1969-2009

Vier spannende Jahrzehnte (Teil 3)

40 Jahre DAMALS sind Anlass zurückzublicken, nicht auf die Geschichte der Zeitschrift, sondern wie es sich für ein Geschichtsmagazin gehört auf die wichtigsten Ereignisse der vergangenen vier Jahrzehnte. Was war wichtig? Woran erinnern Sie sich besonders? Diese Frage... mehr


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Wissenschaftslexikon

ein|ei|ig  〈Adj.; Biol.〉 aus einer einzigen Eizelle entstanden (u. daher die gleichen Erbanlagen aufweisend); Ggs zweieiig ... mehr

Blau|kehl|chen  〈n. 14; Zool.〉 nachtigallartiger Drosselvogel mit blauer Kehle: Luscinia svecica

Za|cken|barsch  〈m. 1; Zool.〉 zu den Stachelflossern gehöriger Fisch: Serranidae

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