März-Ausgabe 2014 Giganten der Meere hautnah - wissenschaft.de
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März-Ausgabe 2014

Giganten der Meere hautnah

Seit Jahrtausenden interessiert sich der Mensch für Wale. Hat er sie bis vor hundert Jahren gejagt, weil er Fleisch, Öl und Knochen verwerten konnte, ist heute – bis auf wenige Indigene – niemand mehr auf Wale als Rohstoffquelle angewiesen. So hat sich auch unser Blick auf die Meeressäuger verändert. Ein Bericht aus der Walforschung.

Fremde Freunde
Text: Katharina Jakob
Wale sind groß, sind Sympathieträger und bedroht. Jahrhundertelang hatten sie keine
Lobby. Sie wurden gejagt, verteufelt und beinahe ausgerottet. Doch unser Blick auf die Meeressäuger hat sich gewandelt. Heute werden sie verehrt. Sie sind Ikonen für den Erhalt des Lebensraums Meer. Und immer noch kommen Details aus ihrem Alltag ans Tageslicht, die die gewaltigen Tiere bislang für sich behalten konnten.
Jagd seit Jahrtausenden
Text: Katharina Jakob
Der Walfang hätte die Ozeane beinahe ihrer gewaltigsten Bewohner beraubt. Bis heute will sogar manch Europäer nicht darauf verzichten. Eine kleine Kulturgeschichte.
Wale – hautnah
Text: Bettina Kelm / Fotos: Axel und Bettina Kelm
Die Naturfotografen Bettina und Axel Kelm richten ihre Reisen an den Lebensräumen und Wanderrouten der großen Meeressäuger aus. Vor Französisch Polynesien sind sie für uns in die aufregende Welt der Buckelwale eingetaucht.
Wo Schafe schützen
Text: Albrecht Heinz
Für Hirten und ihre Herden sah die Zukunft im portugiesischen Stern-Gebirge lange düster aus. Doch jetzt bringen umtriebige und naturbewusste Unternehmer neues Leben in die sensible Bergregion.
Schürfen im Müll
Text / Fotos: Oliver Abraham
In deutschen Deponien steckt ein Vermögen, behaupten Forscher. In einem Pilotprojekt testen sie neue Verfahren zur Gewinnung von Metallen und Brennstoffen.
Hitzeschlag
Text: Andreas Fink
In Buenos Aires bleiben oft tagelang die Lichter aus. Weil Strom so massiv subventioniert wird, ist der Energieverbrauch absurd hoch – die Leitungen sind überlastet.
Ein Spaziergang mit … Jens Mühlhaus
Interview: Georg Etscheit / Fotos: Christoph Püschner
Dezentral und bürgernah – nur so wird die Energiewende in Deutschland zum Erfolg.
Das meint jedenfalls Jens Mühlhaus, Vorstand des alternativen Energiedienstleisters Green City Energy. Die Große Koalition und die Windrad-Aversion von Bayerns Ministerpräsident Seehofer fürchtet er nicht.
Neuseelandschaften
Fotos: Helmut Hirler / Text: Jörg Schmilewski
Schneekuppen, Farnwälder, Grassteppen – nirgendwo auf der Welt liegen so viele verschiedene Geozonen und Ökosysteme dicht an dicht wie in Neuseeland. Vollkommen unberührt sind sie aber längst nicht mehr.
„Tiere müssen ins Internet“
Interview: Tania Greiner
Weltweit statten Forscher Tausende von Tieren mit Sendern aus, um sie per Satellit und am Computer zu beobachten. Wildtiere werden die ditigalen Welten erobern, sagt Autor Alexander Pschera. Ein Gespräch über funkende Ziegen, twitternde Haie und bloggende Waldrappe.
natur SPEZIAL: Der lange Weg zum Biogarten
Text: Martin Rasper
Wenn sich jetzt wieder die Lust auf den Garten regt, fangen manche Menschen an, über grundsätzliche Dinge nachzudenken. Und sich zu fragen: Wie ökologisch ist mein Garten eigentlich? Und was kann ich daran verbessern? Der Weg zum Biogarten braucht manchmal etwas Zeit und Mühe – doch er lohnt sich.
Der Fan der wilden Hühner
Text und Fotos: Vivienne Klimke
In Innsbruck läuft derzeit seine Ausstellung „Paradiesvögel“ mit farbenprächtigen exotischen Präparaten. Seine wahre Liebe gilt indes den genügsamen Raufußhühnern. Wir haben den preisgekrönten Tierpräparator und Ausstellungsmacher Peter Morass besucht.
Die Abseitsregel
Text: Agnes Fazekas
Sich den Weg auf den Berg selbst suchen, um eine unberührte Abfahrt zu haben: Skibergsteigen ist längst zum Breitensport geworden. Unsere Autorin fellt auf zur Rotwand Reibn und erteilt sich selbst eine Lektion im naturverträglichen Skitourengehen.

Weitere Themen in der März-Ausgabe:

Hammer des Monats: Dachs weg, Baum weg, Holzweg

Sagen Sie mal…: Warum sind Dohlen lebensgefährlich?

Beobachtungstipp: Die Kopfweide

Aktion natur: Fleißarbeit für die Forschung

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Fundstücke: Leuchtendes Stadtgrün und wirre Zebrastreifen

Bücherseite: Die Kultur der Reparatur, Das Herbarium der Entdecker, 2084. Noras Welt

XS_naturCoverMaerz14.jpgUnsere Ausgabe finden Sie bis zum 20. März 2014 im Bahnhofs- und Flughafen-Zeitschriftenhandel sowie am einfachsten und besten auf unserem Bestellportal im Internet oder bei der Online-Einzelheftbestellung.

© natur.de – natur Redaktion
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natur | Aktuelles Heft

Aktueller Buchtipp

natur-Sonderausgabe 2019

Landwirtschaft 4.0
Wie Technik, Tierschutz und Bio-Standards eine Branche verändern

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Grünstoff – der Medientipp des Monats

Wissenschaftslexikon

♦ te|le|sko|pisch  〈Adj.〉 mithilfe des Teleskops

♦ Die Buchstabenfolge te|le|sk… kann in Fremdwörtern auch te|les|k… getrennt werden.

Vir|tu|o|si|tät  〈[vır–] f. 20; unz.〉 meisterhafte Beherrschung der Technik (einer Kunst, bes. in der Musik)

Lern|pro|gramm  〈n. 11〉 nach einem bestimmten Programm eingeteilter Lernstoff

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