April-Ausgabe 2015 Paradiese im Fluss - wissenschaft.de
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April-Ausgabe 2015

Paradiese im Fluss

Deutschlands Flüsse wandeln sich weiter. Auf das Bändigen, Begradigen und Phasen heftigster Verschmutzung folgte eine Gegenbewegung: zurück zur Natur. Wie geht es Rhein & Co heute?

Ein See zum Verlieben
Text: Peter Laufmann
Montenegro und Albanien teilen sich ein unbekanntes Naturparadies: den Skutari-See, einen Katzensprung vom Mittelmeer entfernt. Nicht nur Zugvögel wissen die vielfältige Landschaft zu schätzen.
Opfer oder harter Bursche
Text: Sebastian Jutzi, Tilman Wörtz / Fotos: Andy Rouse
Der Feldhase ist so tief in unserer Kultur und Sprache verwurzelt wie kaum ein anderes Tier. Doch damit sind auch zahlreiche Irrtümer verbunden.
Strahlende Landschaften
Text: Horst Hamm
Mit der Wende wurde der Uranbergbau in Sachsen und Thüringen beendet. Etwa sechs Milliarden Euro hat der deutsche Steuerzahler bislang dafür ausgegeben – so viel wie für keine andere Sanierung. Und doch sind etliche Altlasten noch immer nicht beseitigt.
Alles im Fluss
Text: Michael Odenwald
Seit Jahrhunderten begradigen, sichern und stauen die Deutschen ihre Flüsse, befischen sie und leiten Abwässer hinein. Damit schien einst die launische Natur gebändigt, wurden Gewässer bereitwillig für den Wirtschaftsaufschwung geopfert. Inzwischen werden Flusslandschaften renaturiert, doch der Weg zurück zu naturnahen Ökosystemen ist noch weit.
Geheilter Spreewald
Text: Horst Hamm
Das Biosphärenreservat des Spreewalds ist einzigartig. In seinem Netz aus Gewässern und Auen leben Tausende Tier- und Pflanzenarten. Weil es geglückt ist, die einst verbaute Flusslandschaft zu renaturieren – für die Natur und den Menschen.
Delfine im Trüben?
Text: Susanne Donner
Zugedröhnte Schimpansen, sedierte Löwen, Eisbären auf Valium – gegen den trostlosen Alltag im Gehege verabreichen deutsche Zoos ihren Tieren Psychopharmaka. Sagen Tierschützer. Die Zoobetreiber wehren sich gegen die Vorwürfe, die Tierschutzverbände würden maßlos übertreiben. Und die Wahrheit liegt bekanntlich dazwischen.
Ein Spaziergang mit … Rainer Hagencord
Text: Michael Billig / Fotos: Thorsten Ulonska
Tiere als gefühllose Automaten, die man sich guten Gewissens „untertan machen“ kann? Ein noch immer erstaunlich weit verbreitetes Missverständnis, sagt Rainer Hagencord, Mitbegründer des Instituts für Theologische Zoologie.
Landwirtschaft rot-grün
Text: Markus Wanzeck
Chinas Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie stecken in der Vertrauenskrise. Die Biobewegung wächst. Gerade gut gebildete Städter sind es, die bewusster einkaufen, Gemüse selbst anbauen – oder gleich ein ganz neues Leben beginnen.
Lebensraum Balkon
Text: Martin Rasper
Einst war er ein Privileg der Fürsten, später Symbol der Spießigkeit. Heute entdecken immer mehr Menschen den Reiz, es sich auf ihrem Balkon nicht nur gemütlich zu machen, sondern dort auch Salat, Kräuter, Obst oder Gemüse zu ziehen.
Ich kuschle, also bin ich
Text: Edith Luschmann
Berührung ist essentiell für ein gesundes Leben, lindert Stress und stärkt soziale Bindungen. Dennoch kommt sie oft zu kurz. Sogenannte Kuschelgruppen können ein Ausweg aus einem kontaktarmen Leben sein. Aber wie fühlt sich das an, mit Fremden zu schmusen? Unsere Autorin hat es ausprobiert.

Weitere Themen in der April-Ausgabe:

Hammer des Monats: Das wohl geschmackloseste Bier der Welt

natur macht Geschichte: Titanic – der einen Tod, der anderen Rettung

Beobachtungstipp: Verlockende Falle

Briefe aus Deutschland: Dünger im Trinkwasser, Hoffnung für Indiens Tiger, Ängstliche Eltern, Tierschutz bei Aldi Süd etc.

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Fundstücke: Waldrappe im Anflug, Organ-Chip statt Tierversuche, Österreich geht der Schnee aus, Wildererjagd am Mount Kenya etc.

Titel_NK0415_S.jpgUnsere Ausgabe finden Sie bis zum 16. April 2015 im Bahnhofs- und Flughafen-Zeitschriftenhandel sowie am einfachsten und besten auf unserem Bestellportal im Internet oder bei der Online-Einzelheftbestellung.

© natur.de – natur Redaktion
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Wie Technik, Tierschutz und Bio-Standards eine Branche verändern

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Grünstoff – der Medientipp des Monats

Wissenschaftslexikon

Dif|fe|ren|zi|al|quo|ti|ent  〈m. 16; Math.〉 Quotient zweier Differenziale in der Differenzialrechnung; oV 〈fachsprachl.〉 Differentialquotient ... mehr

En|te|ro|sto|mie  auch:  En|te|ros|to|mie  〈f. 19; Med.〉 das Anlegen eines künstl. Afters ... mehr

♦ hy|dro|dy|na|misch  〈Adj.; Phys.〉 auf Hydrodynamik od. ihren Gesetzen beruhend

♦ Die Buchstabenfolge hy|dr… kann in Fremdwörtern auch hyd|r… getrennt werden.
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