Das Kontor in Bergen Außenposten im hohen Norden - wissenschaft.de
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Das Kontor in Bergen

Außenposten im hohen Norden

Das Hansekontor in Bergen war im Mittelalter der zentrale Umschlagplatz für Stockfisch in Nordeuropa. Im Stadtviertel Bryggen lebten zeitweise bis zu 2000 deutsche Kaufleute. Sie dominierten den Handel über Jahrhunderte.

Bergen war im Mittelalter ein königliches, religiöses und wirtschaftliches Zentrum des Nordens. Händler aus großen Teilen Nord-, West- und Osteuropas zog es jährlich dorthin. Eine Sonderrolle nahm die Hanse ein, die über ein Kontor in Bergen verfügte. Noch heute zeugen die erhaltenen Holzgebäude im Stadtteil Bryggen („Landungsbrücke“) von dieser einstigen Machtposition. Bryggen steht seit 1979 auf der Weltkulturerbeliste der UNESCO.

Der isländische Geschichtsschreiber Snorri Sturluson (1179 –1241), selbst mindestens zweimal in seinem Leben zu Besuch beim König in Bergen, berichtet, dass die Stadt im Jahr 1070 durch König Olav Kyrre („der Stille“) gegründet worden sei. Archäologische Funde lassen hingegen vermuten, dass die Gegend bereits während früherer Jahrhunderte besiedelt war. Sicher ist jedenfalls, dass die Stadt, die damals noch Bjørgvin („Weide am Berg“) hieß, ihr rasches Wachstum ihrer strategisch günstigen Lage zu verdanken hatte: Sowohl die britischen und nordatlantischen Inseln als auch die Märkte auf dem Kontinent, allen voran in Flandern und im niederdeutschen Raum, waren in wenigen Wochen auf dem Seeweg erreichbar…

Autor: Tom Hellers

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 03/2018.

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