KZ-Häftlinge im Zeugenstand Boten der verdrängten Wahrheit - wissenschaft.de
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KZ-Häftlinge im Zeugenstand

Boten der verdrängten Wahrheit

Mehr als 200 ehemalige Häftlinge sagten im ersten Frankfurter Auschwitz-Prozess aus. Für die Überlebenden war es meist eine Tortur: Sie mussten über kaum sagbare Gewalterfahrungen berichten, aggressiv angegangen von den Anwälten der Verteidigung, skeptisch beäugt von Richtern und Publikum.

Neben den 22 Angeklagten, die für zahlreiche in Auschwitz begangene Verbrechen vor Gericht standen, waren es vor allem die ehemaligen Opfer, die mit ihren Zeugenaussagen das Gesicht des großen Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963  –1965) prägten. Sie brachten im Gerichtssaal Dinge zur Sprache, die bis dahin in der deutschen Öffentlichkeit nicht vernommen worden waren. So konkret, detailliert und persönlich war über die zahllosen Verbrechen im größten deutschen Konzentrations- und Vernichtungslager noch nicht berichtet worden, jedenfalls nicht in Hörweite des überwiegenden Teils der bundesdeutschen Bevölkerung.

Viele Prozessbesucher, Zeitungsleser, Fernsehzuschauer und selbst die beteiligten Juristen waren von den Aussagen der ehemaligen Häftlinge schockiert. Die Zeuginnen und Zeugen konfrontierten in diesem Prozess die Öffentlichkeit mit einer bis dahin verdrängten Wahrheit…


Autorin: Dr. Katharina Stengel

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 07/2020

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