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Bischof von Hippo

Christen gegen Christen

Eigentlich wollte Augustinus in seiner Heimat ein kontemplatives Leben führen. Doch es kam anders: Nach der Wahl zum Bischof von Hippo stand er plötzlich im Zentrum der Grabenkämpfe christlicher Fraktionen.

Zurück in Nordafrika, setzte Augustinus seine Idee einer christlichen Gemeinschaft in die Tat um. Im Haus seiner Eltern begann er ein Leben in einer Gruppe von Gleichgesinnten, zu denen wie zuvor sein Sohn gehörte, der allerdings bald darauf starb. Vorbild für Augustinus waren Gemeinschaften aus dem Osten des Reichs, vor allem Ägypten. Schon in Italien hatte Augustinus mit Begeisterung Geschichten von Asketen gehört, die teils allein, teils in Gemeinschaft ihr Leben ganz Gott widmeten. Deren strenge Kontemplation hatte ihn tief beeindruckt.

Das Ideal einer auf freundschaftlicher Liebe gegründeten Gemeinschaft ganz auf Gott konzentrierter Menschen begleitete Augustinus sein Leben lang. Auch der Bischofskirche von Hippo wurde später ein Männerkloster angegliedert, und seine leibliche Schwester stand in derselben Stadt einer Gruppe Nonnen vor…


Autor: Kai Preuss

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 12/2020

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