Samuel Pepys und sein Tagebuch Chronist einer Epoche - wissenschaft.de
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Samuel Pepys und sein Tagebuch

Chronist einer Epoche

Samuel Pepys (gesprochen: pi:ps, 1633–1703) zählt zu den am meisten zitierten englischen Autoren. Das Tagebuch, das der Marinebeamte von 1660 bis 1669 führte, ist eine einmalige Quelle für die Zeit der Restauration. Auch die Einblicke, die er in sein privates Leben gewährt, sind faszinierend – wenn auch oft nicht sehr schmeichelhaft für den Autor.

Es muss eine wahre Tortur gewesen sein, die Samuel Pepys am 26. März 1658 über sich ergehen ließ: Ohne Betäubung legte ein Arzt mit dem Skalpell einen Zugang zu seiner Blase, um einen Stein von der Größe einer Billardkugel zu entfernen. Pepys überlebte die Operation und feierte seither dieses Datum wie einen zweiten Geburtstag.

Die Besserung seines körperlichen Befindens war für ihn auch rund zwei Jahre später noch so wichtig, dass der damals 27-Jährige das Thema im ersten Satz des kurzen Vorworts zu seinem Tagebuch zur Sprache brachte: „Gott sei Dank, am Ende des letzten Jahres war ich bei sehr guter Gesundheit, ohne irgendwelche Spuren meiner alten Schmerzen – nur noch bei Kälte“, notierte er am 1. Januar 1660. Mit diesem Satz beginnt ein Werk, das am Ende rund 1,2 Millionen Wörter umfassen und sechs Bände füllen sollte.

Autor: Dr. Armin Kübler

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 07/2018.

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