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Megalithkultur in Deutschland

Den Erbauern der „Hünengräber“ auf der Spur

Auch auf dem Gebiet des heutigen Deutschland waren den Menschen dieRelikte aus der Steinzeit lange unheimlich. Die moderne Forschung lässt ihre Erbauer inzwischen aber immer deutlicher zutage treten.

Geprägt durch das Christentum, sahen in früheren Jahrhunderten viele Menschen in Norddeutschland die rätselhaften Steinmonumente in ihrer Umgebung als das Werk des Teufels an. So sollen die Großsteinmonumente in Thuine und Freren im Emsland laut einer Sage entstanden sein, als der Teufel von der „Teufelsküche“ aus versuchte, mit Findlingen die Kirchtürme in den beiden Orten zu treffen. Seine Wurfkraft reichte jedoch nicht aus: Die Steine fielen auf halber Strecke zu Boden.

Auch die Düwelsteene bei Heiden sollen an ihrem Platz liegen, weil der Teufel schwächelte: Er war mit einem Sack Steine auf dem Weg nach Aachen, um dort den Dom Karls des Großen zu zerstören, als er einen Schusterjungen mit einem Sack voller Schuhe traf und ihn nach der Entfernung fragte. Der Bursche erkannte den Teufel an dessen Pferdefuß, zeigte ihm die ausgetretenen Schuhe und behauptete, dass er sie alle von Aachen kommend verschlissen habe, so weit sei es noch. Der Teufel, schon erschöpft von seiner Last, ließ vor Wut den Sack mit Steinen fallen und stürmte davon.

In der Gegend um Wildeshausen in Niedersachsen kannte man eine andere übernatürliche Erklärung für die dortigen langen Steinreihen, die Visbeker Braut und Bräutigam heißen: Eine junge Frau sollte gegen ihren Willen mit einem reichen Mann aus Visbek vermählt werden…


Autoren: Dr. Vera Brieske, Leo Klinke

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 08/2021

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