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Das Hospital

Der lange Weg zum Krankenhaus

Die ersten Hospitäler hattennur wenige Betten. Klöster waren zunächst die Träger, später Stiftungen. Die Kranken betreute man in diesen Einrichtungen nicht nur medizinisch, sondern – was man als fast wichtiger ansah – auch spirituell.

Seit etwa 1880 sind Krankenhäuser große, repräsentative Bauten. Die meisten in Deutschland lebenden Menschen wurden im Krankenhaus geboren und werden dort ein- oder mehrmals während ihres Lebens behandelt. Viele sterben dort. Die Mehrheit der Ärzte arbeitet mittlerweile in Kliniken.

Diese Bilder, Fakten und Erfahrungen zeigen die große Bedeutung des Krankenhauses in der Gegenwart. Sie führen aber in die Irre, wenn man sie auf die Anfänge der Institution projiziert. Im Mittelalter waren Spitäler klein, baulich meist von außen schwer zu erkennen, und nur wenige Menschen wurden dort versorgt. Ein Arzt kam allenfalls zum Krankenbesuch vorbei.

Selbstverständlich gab es auch sehr große Spitäler wie in Lübeck, Beaune, Paris oder Siena. Besichtigt man sie heute, beeindrucken ihre Dimensionen. Sie sind aber alle erst spät im Mittelalter entstanden und nicht typisch. Stattdessen sollte man sich besser zwei Institutionen vorstellen: das Krankenzimmer im Kloster und ein Haus in der Stadt, in dem Zimmer für Kranke genutzt wurden…


Autor: Prof. Dr. Martin Dinges

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 12/2019

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