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Die Pest

Die ewige Geißel der Menschheit

Pestepidemien versetzten die Menschen immer wieder in Angst und Schrecken. Bis in die moderne Zeit hinein kannte die Medizin kein Mittel gegen die verheerende Seuche.

So Schreckliches geschah, dass die Menschen glaubten, niemand würde überleben“, notierte der italienische Chronist Agnolo di Tura als Augenzeuge des „Schwarzen Todes“ in seiner Heimatstadt Siena im Jahr 1348. Das Massensterben erreichte nach seinen Worten ein Ausmaß, als sei das Ende der Welt gekommen. Schätzungen zufolge fiel jeder dritte Zeitgenosse in Europa dem pandemischen Auftreten der Pest um die Mitte des 14. Jahrhunderts zum Opfer.

Wenngleich der Schwarze Tod weit stärker wütete als jede Epidemie zuvor, war die Pest doch alles andere als eine neue Geißel in Europa. Jüngste Untersuchungen unter der Federführung
des Jenaer Max-Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte ergaben, dass der Erreger der gefährlichen Infektionskrankheit, das Bakterium Yersinia pestis, bereits die Menschen der späten Stein- und frühen Bronzezeit vor beinahe 5000 Jahren bedrohte.

Frühe schriftliche Hinweise auf die Seuche finden sich schon in der Bibel. Darin wird die Pest unter den zehn Plagen erwähnt, mit denen Gott die Ägypter schlug. Der griechische Geschichtsschreiber Thukydides lieferte den ersten detailreichen Bericht über einen Seuchenausbruch in seiner Heimatstadt Athen im 5. Jahrhundert v. Chr. Ob es sich bei dieser sogenannten Pest des Thukydides tatsächlich um die von der heutigen Medizin unter diesem Namen bekannte Infektionskrankheit handelte, ist bis heute allerdings ungewiss…


Autor: Prof. Dr. Kay Peter Jankrift

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 12/2019

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