Briefe von Auswanderern aus der Pfalz „Die gebraten Tauben fliehen eim nicht ins Maul“ - wissenschaft.de
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Briefe von Auswanderern aus der Pfalz

„Die gebraten Tauben fliehen eim nicht ins Maul“

Die Briefe, die Auswanderer zurück in die Heimat schickten, dienten oft auch als Aufforderung an die Verwandten und Bekannten, ebenfalls nach Amerika zu kommen. Am Beispiel von Briefen pfälzischer Auswanderer lässt sich zeigen, was die Menschen bewegte.

Das Erdreich ist fett und bringt Früchte reichlich. Die Wasser sind voller Fische, die Waldungen voller Wild, die Berge voll edler Ertze, die Lufft rein und gesund und ein jeder genießet so große Freyheiten, dergleichen sonst nirgends zu finden sind.“ Mit solchen Worten versuchte der Auswanderer Philipp Jacob Irion aus Kaiserslautern-Eselsfürth 1766, zwei Jahre nach seiner Ankunft in Virginia, Landsleute für die Übersiedlung in die englischen Kolonien Nordamerikas zu gewinnen. Zu diesem Zeitpunkt hatten bereits Tausende von „Pfälzern“ in der „Neuen Welt“ Wurzeln geschlagen, vor allem in den englischen Kolonien New York, Pennsylvania, Maryland und Carolina. Dort hatten sie sich als Farmer, Farmarbeiter und Handwerker niedergelassen.

Im frühen 18. Jahrhundert entnahmen viele dieser Auswanderer ihre Informationen den bereits im vorangegangenen Beitrag erwähnten Flugschriften von William Penn, Franz Daniel Pastorius und Josua Kocherthal. Später kam eine Vielzahl weiterer gedruckter Auswanderungsratgeber hinzu. Doch das Amerikabild wurde in Deutschland lange Zeit maßgeblich durch private Briefe geprägt, die die Auswanderer in ihre Heimat sandten…


Autor: Roland Paul

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2020

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un|wi|der|ruf|lich  〈a. [′–––––] Adj.〉 nicht zu widerrufen, endgültig ● heute ~ letzter Tag, letzte Vorstellung (Anschlag am Theater, am Kino); ein ~es Urteil; es steht ~ fest, dass …

Warm|blü|ter  〈m. 3; Biol.〉 Tier, das seine Körperwärme dauerhaft weitestgehend konstant hält; Sy homoiothermes Tier; ... mehr

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