Der Aufstieg der Azteken Die letzte Großmacht Mittelamerikas - wissenschaft.de
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Der Aufstieg der Azteken

Die letzte Großmacht Mittelamerikas

Im 13. Jahrhundert verdingten sich die zugewanderten Azteken im zentralmexikanischen Raum als Söldner. 1325 gründeten sie ihre eigene Stadt: Tenochtitlan. Mit militärischen Bündnissen und kluger Heiratspolitik dehnten sie ihren Herrschaftsbereich über weite Gebiete des heutigen Mexiko aus.

Ihrer eigenen, in Bilderhandschriften und in den Werken des 16. Jahrhunderts überlieferten Geschichte zufolge stammten die Azteken aus dem Ort Aztlan, den sie im 11. Jahrhundert mit anderen Familienklans gemeinsam verließen, um sich eine neue Heimat zu suchen. Diese fanden sie im Tal von Mexiko, dem Gebiet der heutigen Hauptstadt Mexikos.

Über die Existenz und Lokalisierung von Aztlan gehen die Meinungen auseinander. Die Beschreibung des Ortes als Insel und die damit verbundene Ähnlichkeit zur späteren, ebenfalls auf einer Insel gelegenen Hauptstadt Tenochtitlan wird von einigen Forschern als mythische Verbrämung des Ursprungs gedeutet. Die gesamte Einwanderungssage wäre demzufolge eine Erfindung. Dagegen spricht jedoch, dass in der Saga historische Siedlungen auftreten und die Einwanderungsroute historisch-archäologisch nachvollziehbar ist. Aztlan könnte sich demnach im heutigen mexikanischen Bundesstaat Jalisco befunden haben…

Autorin: Dr. Antje Gunsenheimer

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2019

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