Frühe Urbanisierung in Osteuropa Die Stadt vor der Stadt - wissenschaft.de
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Frühe Urbanisierung in Osteuropa

Die Stadt vor der Stadt

Schon bevor im Zuge des hochmittelalterlichen Landesausbaus Städte mit speziellen Rechten ausgestattet wurden, gab es jenseits von Elbe, Saale und Donau diverse Formen von Siedlungszentren. Meist gruppierten sich diese um die Burg eines Fürsten.

Da die große Handelsstraße von Westen nach Osten mitten durch die Stadt führte und die Reisenden ganz zwangsläufig veranlasste, sich bei uns aufzuhalten und sich mit dem zum Lebensunterhalt Nötigen zu versorgen, haben wir über sie alle nur möglichen Güter erworben. Deshalb bevölkerte auch immer eine bunte Menge von Einheimischen und Fremden die Straßen der Stadt …“ Diese Beschreibung städtischen Lebens galt dem byzantinischen Thessaloniki an der via egnatia, einer römerzeitlichen Straße und Teilstrecke zwischen Rom und Konstantinopel. Der Verfasser der Schrift, Johannes Kaminiates, lebte an der Wende zum 10. Jahrhundert, als Städte wie Thessaloniki Wirtschaftsleben und Verkehr in Regionen dominierten, die in der Tradition des Römischen Reichs standen. Zum Erscheinungsbild des östlichen Europa gehörten solche Städte damals aber noch nicht. Wie aber war es dort? …

Autor: Prof. Dr. Christian Lübke

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 09/2019

 

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