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Phönizische Stadtstaaten

Die Zentren des Handelsimperiums

Bereits ihre Lage direkt an der Küste prädestinierte die phönizischen Stadtstaaten für den Handel. Ihre Luxusgüter standen bald im gesamten östlichen Mittelmeerraum hoch im Kurs. Auch in den Epen Homers und in biblischen Texten finden wir Berichte über die phönizischen Kaufleute.

Das Jahr 1050 v. Chr.: Ein kleines Schiff segelt von der Stadt Tanis an der Nilmündung nordwärts, immer entlang der Küste Palästinas. An Bord befindet sich der ägyptische Beamte Wenamun. Sein Auftrag: Er soll Zedernholz aus dem Libanon beschaffen, als Baumaterial für die „Barke des Amun“, ein Fahrzeug, das die Priester des Gottes für Prozessionen auf dem Nil benutzten.

Doch die Ausführung von Wenamuns Auftrag erwies sich als unerwartet kompliziert: Auf dem Weg nach Byblos, der alten Handelsstadt zu Füßen des Libanon-Gebirges, wurde der Gesandte des Pharao von einem Mitglied seiner Besatzung bestohlen; Konflikte mit den Tjekern, die sich in den Städten der südlichen Levante angesiedelt und Piraterie zu ihrem einträglichen Geschäft gemacht hatten, säumten seinen Weg.

Nach gefahrvoller Reise erwartete Wenamun in Byblos eine weitere böse Überraschung: Er wurde von Sekerbaal, dem Stadtherrn, zunächst nicht vorgelassen. „Verschwinde aus meinem Hafen“, ließ dieser ihm Tag um Tag ausrichten…


Autor: Prof. Dr. Michael Sommer

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 04/2021

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