Prominente Emigranten Dreimal Leben im Exil - wissenschaft.de
Anzeige
Anzeige

Prominente Emigranten

Dreimal Leben im Exil

Der Nobelpreisträger Thomas Mann, der hochgelobte Filmkritiker Siegfried Kracauer und die erfolgreiche Schauspielerin Steffie Spira: Alle drei flohen vor den Nazis nach Amerika. Ihre Lebensbedingungen im Exil aber waren höchst unterschiedlich.

Thomas Mann war schon ein berühmter Schriftsteller, als er sich 1936 gezwungen sah, ein Leben als Exilant zu akzeptieren. Der 1875 geborene Sohn einer reichen Lübecker Kaufmannsfamilie war auf einem Höhepunkt seiner Schriftstellerkarriere angelangt, als er 1929 den Nobelpreis für Literatur für seinen 1901 erschienenen Roman „Die Buddenbrooks“ erhielt. Nach anfänglich deutschnationaler, den Ersten Weltkrieg bejahender Haltung wandelte sich Mann nach dem Attentat auf Außenminister Walther Rathenau 1922 zum entschiedenen Verteidiger der Weimarer Republik. Er setzte sich in über 300 Reden und Artikeln gegen den rechten Terror und für Humanität und Demokratie ein. Entschieden positionierte sich Mann 1930 mit der „Deutschen Ansprache“ gegen den erstarkenden Nationalsozialismus, den er unter anderem als „eine Riesenwelle exzentrischer Barbarei“ bezeichnete. Der politische Platz des deutschen Bürgertums sei an der Seite der Sozialdemokratie. Von einer längeren Reise 1933 mit seiner Frau Katia kehrte er nicht mehr nach Deutschland zurück; als prominenter Gegner des Regimes hätte er eine „Schutzhaft“ zu gewärtigen gehabt…

Autorin: Dr. Heike Talkenberger

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 02/2019.

Anzeige
Anzeige

DAMALS | Aktuelles Heft

Bildband DAMALS Galerie

Anzeige

Aktueller Buchtipp

Wissenschaftslexikon

Kon|zert|meis|ter  〈m. 3; Mus.〉 führender Geiger (unter den ersten Geigen) im Orchester

Eva|po|rit  〈[–va–] n.; –s; unz.〉 durch chem. Ausscheidung entstandenes Salzgestein

Leis|te  〈f. 19〉 1 schmale Randeinfassung aus Holz od. Metall 2 Streifen als Abschluss ... mehr

» im Lexikon stöbern
Anzeige
Anzeige