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König Otto I.

Ein Bayer auf dem griechischen Thron

Den Griechen wurde ihr königliches Staatsoberhaupt von den europäischen Garantiemächten vorgegeben. Das Ringen um eine Verfassung prägte die Regierungszeit des Wittelsbachers Otto I. (1832/33–1862). Seine Berater waren im Volk als Vertreter der „Bavarokratie“ fast schon verhasst.

Als der Sultan in Konstantinopel am 20. April 1830 den Beschlüssen der Londoner Protokolle vom 22. März 1829 sowie vom 3. Februar 1830 zustimmte, war eigentlich Prinz Leopold aus dem Hause Sachsen-Coburg-Gotha für den Thron der neuen Erbmonarchie Griechenland vorgesehen. Doch dieser entschied sich für den zeitgleich zu besetzenden Thron in Belgien. An seine Stelle rückte Otto von Wittelsbach, ein Sohn des bayerischen Königs Ludwig I.

Der bayerische Monarch war ein begeisterter Philhellene. Ausgangspunkt dieser Leidenschaft war eine rein ästhetisch begründete Bewunderung für das antike Griechenland, die sich in den Bauprojekten des Königs in München niederschlug. Bekanntestes Beispiel ist der maßgeblich von Leo von Klenze entworfene Münchner Königsplatz mit Glyptothek und Propyläen. Nicht umsonst wird München bis heute Isar-Athen genannt.

Doch während des Freiheitskampfs wuchs Ludwigs Begeisterung für Griechenland rasch eine politische Dimension zu. Er übernahm nicht nur das Protektorat über den Münchner Griechenverein, sondern rief seine bayerischen Untertanen 1826 sogar zur Unterstützung der kämpfenden Griechen auf und spendete selbst 20 000 Gulden…


Autorin: Dr. Katharina Weigand

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2021

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