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Der Steinkreis von Stonehenge

Ein einmaliges Monument

Stonehenge ist das wohl bekannteste Zeugnis der Megalithkultur. Errichtet wurde es am Übergang von der Jungsteinzeit zur Bronzezeit. Die Art seiner Konstruktion und der Aufwand, der beim Transport der Steine betrieben wurde, machen es weltweit einmalig.

Im 12. Jahrhundert, nur wenige Jahrzehnte nach der Eroberung Englands durch die Normannen, erwähnen mittelalterliche Quellen erstmals den Steinkreis von Stonehenge, der heute zu den berühmtesten Denkmälern der europäischen Vorgeschichte gehört.

Der Name Stonehenge ist aus den beiden englischen Wörtern für „Stein“ und „hängen“ zusammengesetzt und könnte sich auf die Decksteine beziehen, die waagrecht über und zwischen den senkrecht stehenden Tragsteinen „hängen“. Vielleicht war es aber auch so, dass die Verbindung von zwei senkrechten Tragsteinen mit einem darüber liegenden Deckstein den Betrachter von der Form her an einen mittelalterlichen Galgen erinnerte.

Der Chronist Geoffrey von Monmouth berichtet in seiner „Geschichte der Könige Britanniens“ (um 1138), Stonehenge sei während der Eroberung des Landes durch die Angelsachsen im frühen Mittelalter vom Zauberer Merlin mit Steinen aus Irland errichtet worden. Das wurde lange als Tatsache akzeptiert, bis ein Altertumsforscher um 1580 feststellte, dass ähnliche Steine wie die von Stonehenge auch in der Gegend von Marlborough (rund 25 Kilometer nördlich des Steinkreises) zu finden seien. Zudem hätten sich die Erbauer offenkundig beim Bau des Monuments an der Holzbauweise orientiert. Beides zusammen lasse Zauberei doch eher unwahrscheinlich erscheinen…

 

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Autor: Prof. Dr. Bernhard Maier

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 08/2021

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