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Der Westen und die Wiedervereinigung

Ein Fall von Beharrungsvermögen

Vor 1989 hatte sich eine große Mehrheit der Westdeutschen für die östlichen Nachbarn kaum interessiert. Daran hat sich auch im vereinten Deutschland nicht viel geändert.

Es war der 20. Juni 1991, ein Donnerstag, als die Bürger der alten Bundesrepublik nicht mehr darüber hinwegsehen konnten, dass die deutsche Einheit auch ihnen einen Epochenbruch beschert hatte. Im alten Bonner Wasserwerk, der provisorischen Bleibe des Bundestages, verkündete Bundestagspräsidentin Rita Süssmuth um 21.47 Uhr ein Ergebnis: 320 Stimmen für Bonn, 338 für Berlin. Die „Bonner Republik“ war Geschichte.

Im „Mierscheid“, der Polit- und Medienkneipe in der Südstadt, sammelten sich am späteren Abend die Geschlagenen. Hier sah man zu vorgerückter Stunde Gerhart Baum (FDP) mit geröteten Augen das Lokal betreten, den einstigen Justizminister der sozialliberalen Koalition. Doch bis zum Umzug von Regierung und Parlament an die Spree sollten noch gut acht Jahre ins Land gehen. Die Behandlung der „Hauptstadt-Frage“ war ein Musterfall westdeutschen Beharrungsvermögens…


Autor: Dr. Winfried Dolderer

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 02/2020

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