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Politische Anfänge im neuen Staat Jugoslawien

„Ein Sozialist, den Kopf voller Pläne“

Josip Broz, der sich später Tito nennen sollte, wuchs unter ärmlichen Bedingungen in Kroatien auf. In den 1930er Jahren machte er dann Karriere in der Kommunistischen Partei Jugoslawiens.

Es ist die Karriere einer der interessantesten und außergewöhnlichsten Figuren der Zeitgeschichte: Der wenig gebildete Bauernsohn Josip Broz aus Kroatien stieg während des Zweiten Weltkrieges zum gefeierten Partisanenführer auf, danach – inzwischen als Tito bekannt – wurde er zum international geachteten Staatsmann. Als er 1980 in hohem Alter starb, erwiesen ihm hunderte prominente Trauergäste aus der ganzen Welt in Belgrad die letzte Ehre, darunter vier Könige und sechs Prinzen, 31 Präsidenten, 22 Premierminister und 47 Außenminister. Mit Titos Ableben ging, wie es der jordanische König Hussein formulierte, eine ganze Epoche zu Ende.

1892 wurde Josip Broz als siebtes Kind einer Bauernfamilie im kroatisch-slowenischen Grenzgebiet geboren. Die Gegend gehörte zu den rückständigsten, ärmsten und am dichtesten besiedelten Landesteilen Kroatiens, das damals in der ungarischen Reichshälfte der Habsburgermonarchie lag. Seine Kindheit erlebte Josip Broz als „bitter, beschwerlich und trist“, von der Zukunft versprach er sich nicht viel. „In meinem Dorf war es ganz selbstverständlich, dass ein Kind ab sieben Jahren schon eine Arbeitskraft war“, erzählte er später. Oft war er hungrig und für die Schule zu erschöpft…

 


Autorin: Prof. Dr. Marie-Janine Calic

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 02/2022

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