Das osmanische Südosteuropa Ein „Weltreisender“ auf dem Balkan - wissenschaft.de
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Das osmanische Südosteuropa

Ein „Weltreisender“ auf dem Balkan

Der türkische Reiseschriftsteller Evliya Çelebi (1611 – um 1685) reiste kreuz und quer durch das osmanische Südosteuropa, selbst in Kriegszeiten. Besonders spannend war für ihn das Aufeinandertreffen der Religionen.

Zehn Bände, 2400 Folios oder 4000 Seiten in der neuesten Druckausgabe – Reiseberichte aus vier Jahrzehnten im Sattel: Evliya Çelebi war mehr als reiselustig, er war geradezu reisesüchtig. Als er 1670, inzwischen über 60 Jahre alt, ausnahmsweise sechs Monate in Istanbul verbringen musste, fühlte er sich eingesperrt, „gleichsam im Kerker“. Bald darauf machte er sich – die europäischen Provinzen hatte er in Krieg und Frieden gründlich kennengelernt – in Richtung Arabien auf, um seine Mekka-Wallfahrt zu vollziehen.

Als Alterssitz wählte er Kairo, wo er seine Aufzeichnungen wenigstens zum Teil überarbeitete. Auf die Frage nach den Beweggründen für seine durchaus kräftezehrenden und hochriskanten Fahrten hat Evliya an vielen Stellen gleichbleibend geantwortet: Reisen durch die Welt sei eben sein vom Propheten vorausgesagter Lebensentwurf. Er war unabhängig, unverheiratet und dank einer Erbschaft und hochgestellter Patrone ohne wirtschaftliche Nöte…


Autor: Prof. Dr. Klaus Kreiser

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 11/2019

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