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Aufstieg zur Macht

Heinrich I. und Otto I. – Sachsen auf dem Thron

Schon rund 100 Jahre nach der Unterwerfung der Sachsen durch Karl den Großen stellte ein sächsisches Geschlecht, die Liudolfinger, mit Heinrich I. erstmals den König des Ostfrankenreichs. Und sein Sohn Otto I. errang sogar den Kaiserthron.

Die Geschichte der Liudolfinger (so genannt nach dem Stammvater, Graf Liudolf), der Vorfahren der ottonischen Könige, ist durch zwei Erscheinungen geprägt: Ihre ersten Generationen knüpften bald nach der Unterwerfung und Christianisierung der Sachsen durch Karl den Großen Eheverbindungen zum fränkischen Hochadel und vor allem mehrfach mit der karolingischen Familie selbst; die Liudolfinger gehörten zudem zu den ersten sächsischen Adelsfamilien, die ein christliches Hauskloster – Gandersheim (852) – gründeten und dafür sogar persönlich Reliquien aus Rom besorgten.

Bereits in der zweiten Hälfte des 9. Jahrhunderts hatten sie sich als führendes Adelsgeschlecht in Ostsachsen profiliert. Dies änderte sich auch nicht, als im Jahr 880 einer der Vorfahren namens Brun mit seinem gesamten Heer, das er gegen die Wikinger geführt hatte, vernichtet wurde. Sein jüngerer Bruder Otto der Erlauchte übernahm seine Führungsposition in Sachsen. Den Namen Brun aber benutzten die Nachkommen fortan nur noch für Jungen, die sie Gott als Mönche und Priester weihten, nicht mehr für weltliche Mitglieder ihrer Sippe…

Autor: Prof. Dr. Gerd Althoff

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 04/2019

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