Exilanten im Dienst der U. S. Army Kampfeinsatz für das Gastland - wissenschaft.de
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Exilanten im Dienst der U. S. Army

Kampfeinsatz für das Gastland

Galten deutschsprachige Flüchtlinge nach dem Kriegseintritt der USA nahezu als „Feinde“, so erkannte die U. S. Army bald den Wert der Exilanten. Als Nachrichtensammler, Propaganda-Spezialisten und Analytiker, aber auch als einfache Soldaten kämpften mehr als 30 000 Deutsche und Österreicher bis 1945 für ihre neue Heimat.

In der Vollmondnacht vom 5. auf den 6. Juni 1944 nahm eine amerikanische Militärmaschine des Typs C 47 Kurs auf die französische Kanalküste. Unter den im Flugzeugbauch sitzenden US-Fallschirmsoldaten, die Gesichter zur Tarnung mit Ruß geschwärzt, befand sich ein gewisser Alfred Diamant. Leutnant Diamant, ein deutschsprachiger Nachrichtenspezialist, hatte die Order, noch vor dem Hauptschlag der alliierten Armada am „D-Day“ mit einem US-Fallschirmregiment in der Normandie abzuspringen. Gelandet auf französischem Boden, sollte er erste deutsche Kriegsgefangene verhören und ihnen „taktische“ Informationen entlocken. So zumindest der Plan. Als der junge Offizier und werdende Vater, der sich freiwillig für diese halsbrecherische Mission gemeldet hatte, an die Luke der – von der deutschen Fliegerabwehr teilweise heftig beschossenen – Maschine trat, sprang er mitten hinein in einen blutigen, existentiellen Krieg. Sein Einsatz sollte ihn fast das Leben kosten…

Autor: Dr. Florian Traussnig

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 02/2019.

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