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Die Anfänge des neuen Ordens

Klostergründer wider Willen

Nach seinem Bekehrungserlebnis im Jahr 1115 hatte sich Norbert von Xanten zum Priester weihen lassen. Predigend zog er durchs Land. Erst im nordfranzösischen Prémontré fand er einen Ort, um zusammen mit einigen Gefährten seine Idee von einem gottgefälligen Leben in die Praxis umzusetzen.

Es war keine leichte Aufgabe, vor die sich Bischof Bartholomäus von Laon gestellt sah: Er sollte Norbert von Xanten, den Adelssohn im Bettlergewand, im wahrsten Sinn des Wortes von der Straße holen – sollte den unsteten Prediger, der schon in verschiedenen Klöstern aufgenommen worden war, ohne je mit dem dortigen Leben zufrieden gewesen zu sein, überzeugen, sich an eine Gemeinschaft zu binden – sollte den, der vagabundierend umherzog und die Menschen aufrütteln wollte, statt sich standesgemäß als Kleriker niederzulassen, dazu bringen, Verantwortung als Oberer zur übernehmen.

Noch Jahrzehnte nach den Ereignissen lassen jene Texte, die eigentlich Norberts Verherrlichung dienten, deutlich dessen Widerwillen erkennen: Die Viten schildern eindrücklich, wie Bartholomäus mit Norbert durch sein Bistum zog – immer auf der Suche nach einer Kirche für den Prediger, nach einem passenden Ort, an dem er bereit gewesen wäre, sich mit seinen Anhängern, deren Zahl nicht einmal übermäßig groß war, niederzulassen…


Autor: PD Dr. Mirko Breitenstein

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 09/2021

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