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Seerouten und Handelsstützpunkte

„Kolonisierung“ ohne Waffengewalt

Die Handelsverbindungen der Phönizier reichten von Spanien bis Südarabien, von Afrika bis ins Schwarze Meer. Was die internationalen Geschäftspartner neben den wertvollen Gütern an den Phöniziern besonders schätzten: Sie neigten nicht zu Gewalt und bevorzugten friedliche Lösungen.

Ausgangspunkt des phönizischen Seehandels bildete eine ökologisch-geopolitische Konstellation, die es in dieser Form wohl nirgends sonst im Mittelmeerraum gab. Die Levante, also der schmale Küstenstreifen, der von der Mündung des Orontes (in der heutigen Türkei) bis in das Gebiet des heutigen Gaza-Streifens reichte, gehörte zu den fruchtbarsten und verkehrstechnisch günstigsten, aber auch hochumkämpften Verbindungszonen des Nahen Ostens.

Jeder, der von Kleinasien und Nordsyrien über Land nach Ägypten und umgekehrt reisen wollte, nahm den Weg über den Korridor, der im Westen durch das Meer, im Osten durch das baumreiche Libanon-Gebirge vom Hinterland abgeschirmt und nur über einige Karawanenrouten mit dem Zweistromland verbunden war.

Die phönizischen Hafenstädte wussten diese Lage zu nutzen. Dabei machten sie nicht immer gemeinsame Sache. In Konkurrenz zueinander suchten sie zeitweise durchaus unterschiedliche Wege zum Erfolg…


Autor: Prof. Dr. Raimund Schulz

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 04/2021

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♦ Ne|phro|skle|ro|se  〈f. 19; Med.〉 = Schrumpfniere [<grch. nephros ... mehr

Spi|na  〈f.; –, Spi|nen; Anat.〉 Knochendorn od. Knochenstachel, z. B. an den Wirbeln ● ~ bifida Lückenbildung in der Wirbelsäule aufgrund angeborener Missbildung; ... mehr

Ne|bel|schluss|leuch|te  〈f. 19; Kfz〉 zusätzl., starke Schlussleuchte an Kraftfahrzeugen, die bei Nebel verwendet wird

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