Roms nördlichste Provinz Leben in Britannien - wissenschaft.de
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Roms nördlichste Provinz

Leben in Britannien

Im von Rom besetzten Teil der Britischen Inseln wandelten sich die Siedlungs- und Wirtschaftsstrukturen sowie der Alltag der Menschen grundlegend. Die Provinz hatte zwar Rohstoffe zu bieten, vor allem Zinn, blieb für Rom aber aufgrund des hohen militärischen Aufwands ein Verlustgeschäft.

In den Jahrzehnten, nachdem sie endgültig in Britannien Fuß gefasst hatten, gehörte der Straßenbau für die römischen Besatzer zu den zentralen Projekten in der neuen Provinz. Im Gegensatz zu anderen Regionen des Imperiums sind jedoch keinerlei Namen der römischen Straßen erhalten, so dass sich die heutige Altertumswissenschaft mit mittelalterlichen oder modernen Benennungen behilft.

Auch wenn antike Straßen im Allgemeinen schwer bis überhaupt nicht exakt datierbar sind – zumal dann, wenn inschriftliche Hinweise fehlen –, ist doch anzunehmen, dass wenigstens ein Teil der Straßen Britanniens zunächst als Heeresstraßen im Kontext der Invasion und Eroberung der Insel erbaut worden war. Zugleich ist zu berücksichtigen, dass die Römer in Britannien wie andernorts auf zuvor schon vorhandenen Wege- und Straßennetzen aufbauten…

Autor: Dr. Jonas Scherr

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 10/2018.

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