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Tagebücher von Soldaten und Zivilisten

Menschen im Krieg

Über die Perspektive der Herrschenden auf den Siebenjährigen Krieg sind wir gut informiert. Doch was wissen wir darüber, wie die Männer und Frauen aus der einfachen Bevölkerung den Alltag jenes globalen Konfliktes erfuhren und wahrnahmen?

In der Ausnahmezeit, die ein Krieg nun einmal darstellt, griffen schon im 18. Jahrhundert ungewöhnlich viele Menschen zur Feder, um ihre Erlebnisse aufzuschreiben. Wenn sie versuchten, das Kriegsgeschehen ihrer Gegenwart historisch zu verorten, verglichen sie es in der Regel mit dem Dreißigjährigen Krieg. Voltaire bezeichnete diesen gar als „unendlich weniger mörderisch“ als den jetzigen. Doch das war eine rhetorische Übertreibung. Im Alltag der einfachen Bevölkerung wirkte der Siebenjährige Krieg zumindest in Europa deutlich gebändigter. Die Extremereignisse des Dreißigjährigen Kriegs wie etwa die Zerstörung Magdeburgs im Mai 1631 blieben weitgehend aus.

Das Ausmaß direkter physischer Gewalt gegenüber der Zivilbevölkerung war während des Siebenjährigen Kriegs deutlich geringer. Doch noch immer brachten die Kämpfe auch der unbeteiligten Bevölkerung Tod und Leid. Dabei bestanden signifikante Unterschiede zwischen Stadt und Land. Während die Landbevölkerung vor allem unter den durchziehenden Truppen litt, denen sie weitgehend schutzlos ausgeliefert war, forderten in den Städten die durch Lagerkrankheiten wie Fleckfieber ausgelösten Epidemien zahlreiche Opfer…


Autor: Prof. Dr. Marian Füssel

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 06/2021

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