Die städtischen Eliten Neue Rechte – neue Hierarchien - wissenschaft.de
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Die städtischen Eliten

Neue Rechte – neue Hierarchien

Die zunehmende Selbstbestimmung verhalf vielen Städten auch zum wirtschaftlichen Erfolg. Dies bedeutete aber nicht, dass innerhalb der Stadtmauern eine Gesellschaft gleichberechtigter Bürger entstand. Im Gegenteil: Eine kleine Oberschicht, die Patrizier, hatte politisch und wirtschaftlich das Sagen.

Wo Menschen miteinander leben, bilden sich Gruppen aus: größere oder kleinere, geschlossene oder weniger geschlossene. Meist gibt es ein „oben“ und ein „unten“, manchmal auch ein „dazwischen“, Schichtungen und Schichten also, wie scharf auch immer voneinander abgetrennt. Und es gibt – immer wieder aufs Neue – Auseinandersetzungen um die Frage, wer wo dazugehören darf oder dazugehören sollte und wer was und wo bestimmen darf. All das war in der mittelalterlichen Stadt, jenem so faszinierenden Gebilde, das gleichsam ständig auf der Suche war nach seiner Identität, nicht anders. Denn keineswegs hat es in dieser mittelalterlichen Stadt, von den Randgruppen abgesehen, nur „den Bürger“ (cives) bzw. „die Bürgerschaft“ (civitas) an sich gegeben, sondern diese Bürger bzw. die Bürgerschaft waren in unterschiedliche Gruppen unterteilt.

Wo aber war oben, und wo war unten in der mittelalterlichen Stadt? Wer durfte bestimmen, was richtig und was falsch war? Wer gab vor, was das Gemeinwohl forderte?…

Autor: Prof. Dr. Jörg Schwarz

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 09/2019

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