Das Ende der Hanse? Risse im System - wissenschaft.de
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Das Ende der Hanse?

Risse im System

Im 15. Jahrhundert veränderte sich die Welt – und damit auch die Welt der Hanse. Einerseits dämmten die Fürsten die Macht der Städte zunehmend wieder ein. Andererseits entstanden neue wirtschaftliche Netzwerke, deren Erfolg auch das hansische System in Frage stellte.

Die Hanse war aufgrund der Kaiserferne des Nordens entstanden. Weil der übergeordnete, stark im Süden des Heiligen Römischen Reiches gebundene Herrscher die Sicherheit der Straßen und Wege nicht hatte garantieren können, war die Hanse als Selbstverteidigungs- und Interessenbündnis der Kaufleute und ihrer Städte herangewachsen. In der Folge hatten sich die reichen Städte von der Macht ihrer Landesherren freikaufen und eine eigene Politik betreiben können.

Im Lauf des 15. Jahrhunderts aber sollten sich die Verhältnisse ändern. Die Fürsten begannen mehr und mehr, die Macht der Städte wieder einzudämmen und diese erneut unter ihre Herrschaft zu zwingen. Ein bekanntes Beispiel dafür sind die Städte Berlin und Cölln an der Spree. Diese wurden nicht nur zur Mitte des 15. Jahrhunderts von den Hohenzollern unterworfen, sondern mussten auch symbolisch aus der Hanse austreten. Freie städtische Wirtschaftspolitik und fürstliches Interesse passten nicht zusammen – und so veränderten sich die Rolle und die Funktion der Hanse bis zur frühen Neuzeit…

Autor: Prof. Dr. Carsten Jahnke

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 03/2018.

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