Im Zentrum der Kritik „Stolz und einfältig“ - wissenschaft.de
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Im Zentrum der Kritik

„Stolz und einfältig“

Als die Kreuzfahrerstaaten Ende des 12. Jahrhunderts zunehmend unter Druck gerieten, häufte sich auch die Kritik an den Ritterorden. In den Mittelpunkt dieser Unzufriedenheit mit den politisch-strategischen sowie den militärischen Leistungen im Heiligen Land rückten die Templer.

Die 200-jährige Geschichte der Kreuzfahrerstaaten baute auf einem großen Erfolg auf: der Eroberung des Heiligen Landes durch die Teilnehmer des
Ersten Kreuzzugs, die mit der Einnahme Jerusalems am 15. Juli 1099 abgeschlossen war. Auch wenn in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts noch eine Arrondierung gelang, waren die im Heiligen Land verfügbaren militärischen Kräfte fast immer unzureichend. Von den Teilnehmern der verschiedenen Kreuzzüge blieb nur der kleinere Teil im Land, und der Zuzug zwischen den einzelnen Kreuzzugsaufrufen war sehr begrenzt. Auch die italienischen Seestädte, die sich auf die Häfen an der Küste konzentrierten, konnten keine größeren Kontingente mobilisieren.

Als der Landbesitz außerhalb der Küstenstädte durch die christlichen Niederlagen seit der Schlacht von Hattin im Juli 1187 mehr und mehr schrumpfte, konnten viele Barone des Königreichs Jerusalem, der Grafschaft Tripolis und des Fürstentums Antiochia zunehmend ihre Stellung nicht mehr halten. Notgedrungen verkauften sie den verbliebenen Besitz oder auch Besitzrechte auf verlorenes Gebiet insbesondere an die Templer und die Johanniter…

Autor: Prof. Dr. Jürgen Sarnowsky

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 08/2018.

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