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Frankreich und der Hundertjährige Krieg

Strudel der Gewalt

Während des Hundertjährigen Kriegs (1337–1453) zwischen Engländern und Franzosen um den Thron von Frankreich war die Gewalt bis tief in den Alltag der Menschen hinein allgegenwärtig. Das Klima aus ständiger Angst und existenzieller Bedrohung prägte die Zeitgenossen – so auch Jeanne d’Arc.

Im Jahr 1412 bekam ein durchaus begütertes Bauernpaar aus dem lothringischen Domrémy sein viertes Kind, das sie Jeanette nannten – die Verniedlichung des französischen Namens Jeanne. Das Mädchen wurde in eine dramatische Zeit hineingeboren. Sie erinnerte sich später, dass die Jungs aus Domrémy sich mit denen aus dem nur zwei Kilometer entfernten Nachbarort Maxey geprügelt hätten und voller Wunden zurückgekommen seien – weil man in Maxey „burgundisch“ sei, in Domrémy aber „armagnakisch“. Es habe in Domrémy überhaupt nur einen „Burgunder“ gegeben, so Jeanne, den sie am liebsten geköpft sehen wollte…

 


 
Autor: PD Dr. Christoph Mauntel
 
Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 12/2021
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