Die Belagerung von 1683 Türken vor Wien - wissenschaft.de
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Die Belagerung von 1683

Türken vor Wien

Die Belagerung von Wien im Jahr 1683 durch den Großwesir Kara Mustafa Pascha zählt sicher zu den dramatischsten Episoden der Türkenkriege. Die Stadt schien schon verloren, als doch noch ein kaiserliches Entsatzheer eintraf und die osmanischen Truppen überrumpelte.

Anfang Juli 1683 wurde in Wien bekannt, dass die kaiserlichen Truppen unter Herzog Karl von Lothringen (1675  –1690) dem Druck des gegen Wien ziehenden Heeres der Osmanen nicht mehr standhalten konnten. Für die Truppen des Großwesirs Kara Mustafa Pascha war somit der Weg nach Wien frei. Am 7. Juli setzte eine Absetzbewegung sowohl der Bevölkerung als auch des kaiserlichen Hofes ein, und Kaiser Leopold I. (1658  –1705) trat noch am Abend desselben Tages gemeinsam mit Familie und Hofstaat den Weg nach Linz an. Feindliche Abteilungen waren schon im Bereich des Kahlenbergs, einer Erhebung wenige Kilometer nordöstlich von Wien, eingetroffen, und die Gefahr stieg stündlich.

Hektische Beratungen setzten ein, an denen der Präsident des Kriegsrates, Hermann Markgraf von Baden-Baden (1628  –1691), Vertreter der Stadt, vor allem Bürgermeister Andreas Liebenberg (1627–1683), sowie der Generalität, darunter Rüdiger Ernst Graf von Starhemberg (1638  –1701) als Stadtkommandant, teilnahmen. Trotz der Zeitnot wurden noch Maßnahmen zur Verbesserung der städtischen Befestigungsanlagen eingeleitet…


Autor: Prof. Dr. Ferdinand Opll

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 11/2019

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