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Zeitgeschichte

Von dunkler Gewalt zu neuer Kooperation

Die beiden Weltkriege stellten nicht nur eine neue Dimension der Gewalt dar, sondern sie hatten auch tiefgreifende Folgen: den Zusammenbruch großer Imperien und die Entstehung neuer Staaten und Regime sowie die Jahrzehnte des Kalten Kriegs nach 1945. Zur positiven Bilanz zählen das europäische Einigungsprojekt und neue Perspektiven der Zusammenarbeit nach dem Fall des Eisernen Vorhangs.

Als „Zeitgeschichte“ wurde nach dem Zweiten Weltkrieg in erster Linie die Epoche seit 1917 beschrieben. In Abgrenzung zur Epoche davor verwies man auf den Untergang von Imperien und Monarchien am Ende des Ersten Weltkriegs, die Revolution der Bolschewiki in Russland, die damit einsetzende Konkurrenz zwischen Demokratien und Diktaturen sowie die Spannung zwischen einer kommunistischen Weltrevolution und einer Weltdemokratie, die sich nach 1945 im Kalten Krieg fortsetzen sollte.

Neben dieser älteren Definition steht eine engere Bestimmung, die mit dem Begriff „Zeitgeschichte“ die Epoche seit 1945 identifiziert. Ein wichtiges Kriterium für diese Sicht war, dass es noch Zeitzeugen der Ereignisse gab. Außerdem hebt diese Definition aus nordamerikanischer und westeuropäischer Perspektive hervor, dass große militärische Konflikte fehlten, dass sich allmählich demokratische Strukturen durchsetzten und dass der Prozess der europäischen Integration sowie die Dekolonisierung in Asien und Afrika voranschritten…

Autor: Prof. Dr. Jörn Leonhard

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 06/2019

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