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Jakob II. in Frankreich

Zuflucht beim „Sonnenkönig“

Nach der „Glorreichen Revolution“ (1688/89) fand sich der entthronte König Jakob II. in Frankreich wieder. Als Gast Ludwigs XIV. führte er einen eigenen Hof in Saint-Germain-en-Laye. Für seine Anhänger, die Jakobiten, war er nun der „King over the water“ – der König jenseits des Meeres.

Als am 10. Juni 1688 der neugeborene James Francis Edward Stuart seinen ersten Schrei tat, erschrak die gesamte protestantische Elite Englands. Die Eltern des Säuglings waren König Jakob II. und Maria von Modena. Normalerweise löste die Geburt eines Thronfolgers auf der ganzen Insel Jubel aus. Doch bei Jakob II. war die Lage anders. Historiker sind sich einig, dass wohl kein anderer englischer Herrscher seine Krone so leichtfertig verspielte wie er.

Mit seiner Konversion zum Katholizismus 1668/69 hatte der Bruder König Karls II. die Mehrheit seiner Landsleute erstmals vor den Kopf gestoßen. Eine Bedingung für die Rückkehr der Stuarts 1660 war die Unantastbarkeit der anglikanischen Staatskirche gewesen. 1685 folgte er im Alter von 51 Jahren seinem Bruder auf den Thron. Als König favorisierte Jakob seine katholischen Glaubensgenossen, wo es nur ging. Rund 40 Jahre nachdem das Parlament seinen Vater Karl I. hatte enthaupten lassen, steuerte nun auch Jakob anscheinend völlig ungerührt auf einen massiven Konflikt mit dieser mächtigen Institution des Reichs zu…


Autor: Dr. Armin Kübler

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 01/2021

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