Verfolgung der Anwalt des fahrenden Volks - wissenschaft.de
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Verfolgung der

Anwalt des fahrenden Volks

Nach der Machtübernahme Hitlers 1933 verschärfte sich die Verfolgung der seit Jahrhunderten ausgegrenzten „Zigeuner“ in ganz Deutschland. Nur im kleinen, preußischen Steinhofen unterhalb der Hohenzollernburg widersetzte sich der „Sonnenwirt“ Julius Klink der NS-Politik und versuchte ein „Aufenthaltsrecht für Zigeuner“ zu erstreiten.

Zu Anfang des 15. Jahrhunderts waren „Zigeuner“ aus dem Orient nach Deutschland gekommen. Schon bald hing ihnen das prekäre Image an, als „Zieh-Gauner“ mit anderem „ehrlosem Gesindel“ die Straßen unsicher zu machen. Sie wurden der Spionage für die an‧rückenden Türken verdächtigt und für vogelfrei erklärt. Noch bis weit ins 20. Jahrhundert hinein blieben sie eine gesellschaftliche Randgruppe und wurden teilweise staatlich verfolgt. Das NS-Regime schloss sie ebenso wie die Juden und andere „artfremde Rassen“ aus der „Volksgemeinschaft“ aus. Bis 1945 wurden Hunderttausende europäische „Zigeuner“ ermordet. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 11/2017.

Zur Übersicht: Juden in Palästina. Der Zionismus und die frühen Einwanderer.

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