Die Hunnen und das römische Reich Attila – der Stratege hinter dem Mythos - wissenschaft.de
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Die Hunnen und das römische Reich

Attila – der Stratege hinter dem Mythos

Der Hunnenkönig Attila ist einer der prominentesten Protagonisten der Völkerwanderungszeit. Seine Raubzüge gegen die beiden römischen Reiche entsprangen dem Kalkül eines typischen spätantiken Warlords: Er brauchte die Beute, um seine Gefolgschaft bei Laune zu halten.

Ein Mann, zur Erschütterung der Völker in die Welt geboren, Furcht aller Länder, der, ich weiß nicht, durch welches Schicksal, alle in Schrecken versetzte durch den furchtbaren Ruf, der von ihm verbreitet war. … Er liebte die Kriege, mäßigte sich aber selbst und war überaus klug im Rat. Von demütig Bittenden ließ er sich erweichen, gnädig war er gegen die, die er einmal unter seine Befehlsgewalt aufgenommen hatte; von kleiner Gestalt, breiter Brust, ziemlich großem Kopf, winzigen Augen, schwachem Bartwuchs und grauem Haar, platter Nase, dunkler Hautfarbe – diese Zeichen seiner Abstammung trug er“ (Übersetzung: Lenelotte Möller).

Es waren phantasiereiche Worte, mit denen der Historiograph Jordanes rund ein Jahrhundert nach Attilas Tod im Jahr 453 ein Bild jenes Mannes zu vermitteln suchte, in dem Zeitgenossen schlicht die „Geißel Gottes“, die Personifikation des Grauens, ja den Vorboten des Weltendes sahen…

Autor: Prof. Dr. Mischa Meier

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 08/2019

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