Forschung Auf der Suche nach Seelenheil und Lebensglück - wissenschaft.de
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Forschung

Auf der Suche nach Seelenheil und Lebensglück

Im Byzantinischen Reich blühte das Pilgerwesen. Neben Zielen im Heiligen Land wurden auch zahlreiche Stätten in Konstantinopel aufgesucht, die zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor avancierten.

Die Pilgerfahrt gewann seit der Spätantike eine enorme religiöse und sozioökonomische Bedeutung. Der Besuch zunächst biblischer Orte ermöglichte ein unmittelbares „Begreifen“ des Heilsgeschehens und festigte damit den eigenen Glauben. Es entstanden zahlreiche lokale und überregionale Pilgerzentren, die durch geschickte Inszenierungen heiligmäßiger Personen oder ihrer Reliquien und zahlreiche Berichte über Wunder weithin anziehend wirkten.

Bereits in der vorchristlichen Antike begegnet uns das Phänomen des Pilgerns zu einem heiligen Ort, den die Menschen mit religiösen Motiven, auf der Suche nach Seelenheil und Lebensglück, aufsuchten. Nach dem Ende der Christenverfolgungen und der Anerkennung des Christentums unter Kaiser Konstantin 313 waren vor allem Jerusalem und das Heilige Land – die Stätten des biblischen Geschehens – das Hauptziel von Pilgern. Hier befanden sich die historischen Orte, an denen sich das Leben Jesu abgespielt hatte. Zahlreiche Gedenkstätten konnten hier von den Pilgern besucht werden, vor allem das Grab Christi und die Auferstehungskirche. Seit dem 4. Jahrhundert floss ein starker Strom christlicher Pilger aus allen Regionen dorthin, darunter auch Kaiserinnen und Mitglieder der kaiserlichen Familie in Konstantinopel…

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 3/2016.

Dr. Despoina Ariantzi

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