Forschung Aufstände in Konstantinopel - wissenschaft.de
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Forschung

Aufstände in Konstantinopel

Im 4. bis 6. Jahrhundert n. Chr. häuften sich Massenproteste gegen den Herrscher in der Stadt. Sie können als spezifische Art der Kommunikation mit dem Kaiser gedeutet werden, wie eine neue Forschungsarbeit zeigt.

Konstantinopel im Jahr 532: Es ist ein Wintertag im Januar, als Kaiser Justinian einem Wagenrennen im Hippodrom, der Pferderennbahn, beiwohnt. Er achtet nicht auf die immer lauter werdenden Rufe der dort versammelten Bevölkerung. Die Zuschauer fordern von ihm die Freilassung zweier zum Tod verurteilter Gefangener – beide gehören unterschiedlichen Rennställen, den sogenannten Zirkusgruppen, an, die nach Farben benannt sind: Der eine ist ein „Grüner“, der andere ein „Blauer“. Der Kaiser widmet sich weiter dem sportlichen Ereignis und ignoriert die Parolen fast den gesamten Tag.

Da geschieht etwas völlig Unerwartetes: Die Anhänger der grünen und der blauen Zirkusgruppe, normalerweise verfeindet, verlassen während des 22. Rennens unter dem gemeinsamen Ruf „nika“ (das heißt „Sieg“) den Hippodrom und ziehen randalierend und brandschatzend durch die Stadt. …

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 04/2013.

Dr. Ariane Kiel-Freytag

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…on  〈Nachsilbe zur Bildung von Subst.〉 chem. Verbindung, die zur Gruppe der Ketone gehört, z. B. Azeton

Ge|schwin|dig|keits|mes|ser  〈m. 3〉 nach dem Prinzip eines Drehzahlmessers (Staudruckmessers) arbeitendes Messgerät, das zur Anzeige der Geschwindigkeit von Fahr– u. Flugzeugen dient; Sy Tachometer ... mehr

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