Ausstellungen zur Varusschlacht - wissenschaft.de
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Titelbeitrag Weitere Themen

Ausstellungen zur Varusschlacht

Neben den zentralen Ausstellungen zum Jubiläum der Varusschlacht gibt es noch eine Reihe weiterer Veranstaltungen zu diesem Thema.

Sonderausstellungen in Haltern am See, Kalkriese und Detmold 16. Mai – 11. Oktober 2009

IMPERIUM – Haltern am See (Seestadthalle, LWL-Römermuseum)

In Haltern befanden sich vor 2000 Jahren die bedeutendsten römischen Militäranlagen in Germanien, hier war eine der Legionen stationiert, die 9 n. Chr. in der Varusschlacht untergehen sollte. Die aufwendig inszenierte Ausstellung berichtet vom Leben der römischen Legionäre in Haltern, einem Außenposten des Imperiums, in dem zeitweise auch Varus stationiert war. Die politischen und militärischen Folgen der Varusschlacht werden in der Ausstellung ebenso nachgezeichnet wie der Lebensweg des namengebenden Protagonisten der Schlacht. Darüber hinaus wird in der Ausstellung in Haltern gezeigt, wie sich Rom von einem Dorf auf sieben Hügeln zu einer Weltmacht entwickelte, die unter Augustus über den gesamten Mittelmeerraum herrschte.

KONFLIKT – Museum und Park Kalkriese

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Die Varusschlacht des Jahres 9 ist das Thema in Kalkriese. Welche Strategie verfolgten die germanischen Angreifer? Was geschah nach der Schlacht? Die Ausstellung lenkt den Blick darüber hin-aus auch weit über das Geschehen des Jahres 9 hinaus. Warum kehrte nach der Varusschlacht kein Frieden in der germanischen Welt ein? Was trieb die Germanen in eine endlose Folge militärischer Konflikte? Die Ausstellung führt bis in das 5. Jahrhundert, in dem erste germanische Königreiche auf römischem Territorium entstanden und diese Rom als maßgebliche politische Kraft im alten Europa ablösten.

MYTHOS – Lippisches Landesmuseum Detmold

Wie wurde aus dem historischen Ereignis der Varusschlacht ein Mythos? Ausgewählte Zitate aus den Schriften des römischen Autors Tacitus werden in der Ausstellung modernen archäologischen Forschungsergebnissen gegenübergestellt. Auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern erzählt die Ausstellung den Mythos des Arminius von der Antike bis in die Gegenwart. Gezeigt werden nicht nur Grab- und Siedlungsfunde, sondern auch frühe Buchdrucke und Handschriften. Dazu kommen Gemälde, die sich mit dem Thema auseinandersetzen – von Lucas Cranach bis Anselm Kiefer. In einem multimedial erschlossenen „Bücherhimmel“ wird darüber hinaus erstmals ein umfassender Überblick über die Verarbeitung des Themas in der deutschen Romanliteratur von 1640 bis heute gegeben.

Zu den Ausstellung in Kalkriese, Detmold und Haltern am See erscheint ein dreibändiger Katalog im Konrad Theiss Verlag, Stuttgart. http://www.imperium-konflikt-mythos.de http://www.hermann2009.de

Ziegeleimuseum Lage Varus und die Ziegel Roms oder warum die Lipper vor 2000 Jahren nicht warm baden konnten 15. März – 20. September 2009

Unter den 120 Exponaten sind 2000 Jahre alte Ziegel für Mauern, Böden und Dächer in den verschiedensten Formaten, aber auch Wasserrohre, das Bruchstück einer Theatermaske aus Ton und Öllämpchen. Eine besondere Rolle spielt die Ausgrabung der römischen Legionsziegelei in Dormagen, bei der ein Ziegelofen freigelegt wurde. Das LWL-Industriemuseum wird diesen Ofen auf dem Gelände der historischen Ziegelei während der Ausstellung originalgetreu im Format 1:1 nachbauen. http://www.lwl-industriemuseum.de

Rheinisches Landesmuseum Bonn Marcus Caelius – Tod in der Varusschlacht 24. September 2009 – 24. Januar 2010

Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen die Varusschlacht und der Grabstein des römischen Hauptmanns Marcus Caelius. Dieser Stein wurde über einem Scheingrab im heutigen Xanten errichtet. Er ist das bisher einzige inschriftliche und bildliche Zeugnis für jemanden, der im „bello Variano“, dem Krieg des Varus, gefallen ist. In der Inschrift und der Darstellung des Caelius steckt eine Fülle von Informationen. Sie ermöglichen in idealer Weise, zahlreiche Aspekte der römischen Kultur, Kunst und Politik zur Zeit des Kaisers Augustus anzusprechen. http://www.rlmb.lvr.de/

Römerkastell Saalburg (Bad Homburg) Bewaffnung und Ausrüstung über vier Jahrhunderte 25. April 2009 – 31. Januar 2010

Die Ausstellung zeigt die Entwicklung in der Bewaffnung und Ausrüstung der römischen Legionen über die Jahrhunderte hinweg – als Reaktion auf die Kampfesweise der Feinde. Sie macht dies anschaulich und verständlich durch szenische Darstellungen mit Puppen in rekonstruierten Ausrüstungen, lebensgroße Abbildungen von Soldaten auf freistehenden Großdrucken, durch Originalfunde und Replikate. Filme zeigen Soldaten aus unterschiedlichen Zeiten beim Anlegen ihrer Rüstung und bei der Vorbereitung auf den Kampf. http://www.saalburgmuseum.de

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