Der Ausbruch des Vulkans Tambora Das Jahr ohne Sommer - wissenschaft.de
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Der Ausbruch des Vulkans Tambora

Das Jahr ohne Sommer

Die Explosion des Vulkans Tambora auf der javanischen Insel Sumbawa im April 1815 tötete nicht nur viele tausend Menschen in der langjährigen niederländischen, zu dieser Zeit aber von den Briten besetzten Kolonie Java. Die Katastrophe wirkte sich weltweit aus. 1816 gab es vielerorts keinen richtigen Sommer, Missernten und Hungersnöte waren die Folge.

Als Carel van Naerssen am 12. April 1815 um 8.30 Uhr erwachte, war es immer noch dunkel. Der Vertreter der niederländischen Kolonialmacht in Gresik, Ostjava (Indonesien), warf einen Blick aus dem Fenster: Draußen ging heftiger Ascheregen nieder. Erst um zehn Uhr durchbrachen einige Lichtschimmer die Dunkelheit und erhöhten die Sichtweite auf rund 50 Meter. Als van Naerssen schließlich um elf Uhr bei Kerzenlicht frühstückte, begrüßten auch die Vögel mit ihrem Gezwitscher den neuen Tag. Heller wurde es allerdings nicht – der Kolonialbeamte konnte bis 17 Uhr nur bei Kerzenlicht lesen und schreiben.

Am Auslöser dieses außerordentlichen Ereignisses bestand kein Zweifel: Einer der zahlreichen Vulkane der Region, der Tambora (auch Tamboro genannt), war ausgebrochen. Kein Inselbewohner konnte sich an eine vergleichbar heftige Eruption erinnern, und die Aufzeichnungen und Legenden schwiegen sich über Naturkatastrophen einer ähnlichen Größenordnung ebenfalls aus. …

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 09/2014.

Dr. Daniel Krämer

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