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Der Aufstieg der Stadt Brünn

Das „österreichische Manchester“

Die besondere Lage, das Manufakturwesen, technische Neuerungen und Generationen tüchtiger Unternehmer ließen die südmährische Stadt Brünn zum Zentrum der Tuchherstellung aufsteigen.

Am Anfang stand der Krieg, den man später den Dreißigjährigen nennen sollte. Die 112-tägige Belagerung der gut befestigten mährischen Landeshauptstadt Brünn durch ein schwedisches Heer unter seinem Oberbefehlshaber Lennart Torstenson im Sommer 1645 endete für die sieggewohnten protestantischen Angreifer mit einem unvorhersehbaren Fiasko. Der Name der Stadt Brünn, deren Einwohnerzahl sich am Ende des Krieges mehr als halbiert hatte (1618: mehr als 11 000), war jetzt in ganz Europa in aller Munde. Der Sieg über die Schweden erfüllte die Bewohner mit Stolz, gleichzeitig wollte man aber nicht um Gotteslohn allein gekämpft haben. Und so wurden die Brünner aktiv: Die allermeisten an den habsburgischen Kaiser Ferdinand III. gerichteten und persönlich überreichten Bitten der Stadt zielten auf Entschädigung und Förderung und wurden umgehend gewährt, darunter ein Geldgeschenk von genau 30 000 Gulden, für jene Zeit eine ungeheure Summe, die Befreiung von militärischer Einquartierung und Kontribution sowie wirtschaftliche Maßnahmen, darunter ein Mautfreiheitsprivileg. Adelsbriefe für Ratsmitglieder komplettierten dieses „Förderpaket“, in dessen Folge die Stadt trotz mancher Rückschläge einen langanhaltenden Wirtschaftsaufschwung erleben sollte.

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 10/2012.

Dr. Thomas Krzenck

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