Ausgrenzung und Ermordung jüdischer Kinder „Das schwächste Glied in der Baracke“ - wissenschaft.de
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Ausgrenzung und Ermordung jüdischer Kinder

„Das schwächste Glied in der Baracke“

Die Ausgrenzung und Ermordung als „jüdisch“ definierter Kinder offenbart die Skrupellosigkeit der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik. Wie die Betroffenen die Situation erlebten, schildert dieser Beitrag. Er stützt sich unter anderem auf Interviews, welche die Autorin in den Jahren von 2008 bis 2013 mit Überlebenden führte.

Esther H. wurde 1934 in Frankfurt am Main geboren. Ein Jahr zuvor hatte mit der Machtübernahme durch Adolf Hitler und die NSDAP die lange Geschichte des Antisemitismus in Europa eine neue Qualität angenommen. Immer massiver wurden jüdische Menschen aus dem öffentlichen Leben ausgegrenzt − ihre Rechte wurden eingeschränkt und sie damit Stück für Stück ihrer existentiellen Grundlage beraubt.

Diese Repressionen gehörten von Geburt an zu der Welt, in die Esther H. hineinwuchs, doch auch für sie war die stetig zunehmende Bedrohung spürbar. Infolge des „Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ vom 7. April 1933 wurde Esthers Vater aus seiner Position als Ökonom an einem Ministerium enthoben. Er arbeitete fortan beim Großvater, der ein Geschäft für Silber- und Goldwaren führte. …

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 3/2017.

Zur Übersicht: Kinder im Zweiten Weltkrieg

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