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Die Religionspolitik der Moguln

Der Herrscher als Messias

Die muslimischen Moguln zeigten im Umgang mit der religiösen Vielfalt Indiens Umsicht. Der mehrheitlich hinduistischen Bevölkerung begegneten sie tolerant. Sie selbst wichen mit ihrem Herrscherkult vom orthodoxen Islam ab.

Die Moguln übernahmen im 16. Jahrhundert in Indien die Herrschaft über ein Gebiet, in dem seit langem Muslime mit Angehörigen anderer Religionen zusammenlebten. Wir sind es heute gewohnt, von Muslimen und Hindus als einem Gegensatzpaar zu sprechen. Eine solche Einteilung wird der Terminologie der Quellen und damit der Wahrnehmung in der Zeit der Großmoguln indes nicht ganz gerecht. „Hindu“ war vor allem eine geographische und ethnische Bezeichnung, der andere ethnische Begriffe wie beispielsweise „Turk“, Türke, gegenübergestellt wurden.

Geht es in den Quellen hingegen um Religion, so ist etwa von „Brahmanen“ und „Yogi“ die Rede. Ein übergeordneter Begriff wie „Hinduismus“ wird nicht verwendet, was daran liegt, dass die religiösen Strömungen in Indien in aller Regel nicht als Einheit betrachtet, sondern in ihrer Vielfalt wahrgenommen wurden. Der Akbar-Chronist Abu l-Fazl notierte: „In Hindustan gibt es 360 philosophische Systeme. … Zum Nutzen für diejenigen, die nach Wissen streben, lege ich hier die grundlegenden Systeme dar, neun an der Zahl, und erläutere ihre Lehren, ohne ihre jeweiligen Vorzüge zu diskutieren.“ …

Den vollständigen Artikel finden Sie in DAMALS 01/2014.

Dr. Eva Orthmann

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