Forschung Der Humanist als Wasserexperte - wissenschaft.de
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Forschung

Der Humanist als Wasserexperte

Der berühmte französische Humanist und Philosoph Michel de Montaigne (1533 – 1592) hat die Mechanik von Wasserspielen detailliert beschrieben – obwohl es dazu im 16. Jahrhundert nur wenig Fachliteratur gab.

Michel Eyquem de Montaigne, der hauptberuflich als Jurist in Bordeaux arbeitete, ist heute vor allem als bedeutender Humanist und skeptischer Philosoph bekannt. Als Montaignes Hauptwerk gelten seine gattungsbegründenden „Essais“, welche seine Gedanken und Meinungen zu allen möglichen Belangen des Lebens darlegen.

Als er im Jahr 1580 mit einer kleinen Gesellschaft zu einer 17-monatigen Reise über Deutschland und die Schweiz nach Italien aufbrach, beauftragte Montaigne einen Sekretär mit dem Verfassen eines Reisetagebuchs, das er schließlich selbst vollendete. Da er es nie zur Veröffentlichung vorgesehen hatte, wurde das Tagebuch erst etwa 200 Jahre nach der Reise zufällig in einer Truhe in seiner Turmbibliothek auf Schloss Montaigne entdeckt. Das Originalmanuskript ist heute leider verschollen. Für die philosophisch interessierte Montaigne-Leserschaft enttäuschend nüchtern und deskriptiv, ist der Reisebericht aus kulturhistorischer Perspektive eine wahre Fundgrube…

Autorin: Florence Scherer

Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 07/2019

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