Berichte von Reisenden „Der Kampf ums Dasein hat begonnen“ - wissenschaft.de
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Berichte von Reisenden

„Der Kampf ums Dasein hat begonnen“

Die Besiedlung Palästinas durch zionistische Siedler weckte in den 1920er und 30er Jahren auch die Aufmerksamkeit deutschsprachiger Intellektueller, die hier ein soziales Experiment am Werk sahen. Es entstand eine Palästina-Reiseliteratur, die erstmals nicht mehr nur von den heiligen Stätten der Bibel erzählt.

Die Intellektuellen aus Europa legten bei ihren Reisen allergrößten Wert darauf, bäuerliche Siedlungen in meist unwirtlicher Lage zu besuchen und sich über Bildungseinrichtungen, Kinderheime, Krankenhäuser, Obstplantagen, Staudämme und Formen des Gemeinwirtschaftens zu informieren.

Der vor den Nationalsozialisten nach Schweden geflohene Sozialdemokrat Kurt Stechert (1906 –1958) beschreibt 1934 den krassen Gegensatz zwischen der in der Bibel beschriebenen Fruchtbarkeit des Heiligen Landes und dem ersten Eindruck, der sich dem Besucher bietet: „Palästina hat gewiß Schönheiten, aber es ist zu alt und zu müde, mich zu fesseln, es ist ergraut und wirkt kalt. … Die Berge stehen wie Greise da, und die Hitze hat weite Flächen des Landes verbrannt. Nie fühlt man wirklich Erdnähe, nie lädt die Erde mit frischem Gras zur Ruhe ein. Alles ist dornig. Wo nicht Dornen sind, sind Steine.“

Viele Reisende betonen den Tatendrang, mit dem sich selbst frisch angekommene Siedler den widrigen Umständen stellen. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 11/2017.

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Zur Übersicht: Juden in Palästina. Der Zionismus und die frühen Einwanderer.

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