Frühe Pressefotografie Der Krieg im Bild - wissenschaft.de
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Frühe Pressefotografie

Der Krieg im Bild

Die Kriegsfotografie steht im Spannungsfeld von Wahrheitsanspruch und Kommerz, Propaganda und Aufklärung. Das war schon seit ihrer Entstehung im 19. Jahrhundert so. Die Verbreitung von Kriegsbildern aber verbindet sich untrennbar mit dem Aufstieg der illustrierten Massenpresse.

Ob in Internet, Fernsehen und Film, ob in Zeitungen und Zeitschriften, überall begegnen uns Bilder vom Krieg. Sie schockieren und bewegen, sie prägen unsere Wahrnehmung vom Krieg. Veröffentlicht werden sie mit der Begründung, die Öffentlichkeit wolle über die bewaffneten Konflikte informiert werden – doch wo ist die Grenze zwischen dem Anspruch, die „Realität“ des Krieges „objektiv“ zeigen zu wollen, und der Befriedigung von Sensationslust oder einem reinen Voyeurismus, der die Opfer instrumentalisiert? Ein weiteres Problem kommt hinzu: Noch immer glauben wir instinktiv, ein Foto zeige die „Wahrheit“, sei ein „authentischer Ausschnitt“ der Wirklichkeit. Doch der Fotograf wählt einen ganz bestimmten, subjektiven Blickwinkel, er zeigt nicht nur etwas, sondern lässt auch, was für ihn nicht „ins Bild passt“, weg. Von Manipulationen und Retuschen am Bild ganz zu schweigen. …

Den voll­stän­di­gen Ar­ti­kel le­sen Sie in DA­MALS 10/2017.

Zur Übersicht: Oktober 1917. Europa und die Russische Revolution.

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