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Medienwandel im Mittelalter

Der leise Siegeszug des Papiers

Papier ist in Europa bereits seit dem 12. Jahrhundert belegt. Seit dem 14. Jahrhundert setzte sich das Schreibmedium zunehmend gegen Pergament aus Tierhäuten durch – sein Durchbruch begann damit schon deutlich vor dem Buchdruck.

Die Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern, nach ihrem Schöpfer auch als „Gutenberg-Revolution“ bekannt, gilt den modernen Geschichtswissenschaften als eine der markanten Epochenzäsuren, die Mittelalter und Neuzeit voneinander scheiden. Schon Gutenbergs Zeitgenossen hatten auf diese „neue Art zu schreiben“ – wie der italienische Humanist Polidoro Virgili in den Jahren 1498/99 formulierte – mit großer Aufmerksamkeit, ja Euphorie reagiert.

Mit erstaunlicher Sensibilität, unseren heutigen Debatten über den Anbruch des digitalen Zeitalters vergleichbar, registrierten sie die gesellschaftlichen Auswirkungen der „Schwarzen Kunst“ auf Buchkultur und Bildung: So waren sie elektrisiert von der Massenvervielfältigung, lobten sinkende Buchpreise und eine wachsende Zahl an Lesern aus ärmeren Schichten; sie kritisierten aber auch die epidemische Verbreitung von Druckfehlern oder klagten über den wegbrechenden Arbeitsmarkt für Schreiber…

 


Autorin: PD Dr. Carla Meyer-Schlenkrich

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Den vollständigen Artikel lesen Sie in DAMALS 11/2020

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Der Podcast zur Geschichte.

Geschichten von Alexander dem Großen bis ins 21. Jahrhundert. 2x im Monat reden zwei Historiker über ein Thema aus der Geschichte. In Kooperation mit DAMALS – Das Magazin für Geschichte.

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vo|ce  〈[vot] Mus.〉 Stimme ● mezza ~ halbe Stimme, mit halber Stimme (zu spielen, zu singen); ... mehr

Tri|o|le|in  〈n. 11; unz.; Chem.〉 Triolsäureester des Glyzerins, ölige Flüssigkeit, die in Fetten u. fetten Ölen vorkommt

imp|fen  〈V. t.; hat〉 1 jmdn. ~ bei jmdm. eine Impfung vornehmen 2 〈Bot.〉 veredeln, pfropfen ... mehr

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